Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Larry King Foto: imago

Larry King würde sich dafür interessieren, O. J. Simpson zu interviewen, sobald der ehemalige American-Football-Star aus dem Gefängnis freikommt. Von der Promi-Plattform tmz.com gefagt, was King von Simpson gerne wissen würde, sagte der 83-Jährige: »Wie waren die Aufseher? Wie war das Essen? Wie ist das Leben in Gefangenschaft?« Simpson wurde Ende Juli begnadigt und soll zum nächstmöglichen Termin nach neun Jahren Haft entlassen werden.

Jerry Seinfeld hat den – für ihn – witzigsten jüdischen Witz erzählt. In der Talkshow des kanadischen Stand-up-Comedian Norm MacDonald sagte Seinfeld: »Zwei nichtjüdische Geschäftsmänner treffen sich. Sagt der eine zum anderen: ›Wie laufen die Geschäfte?‹ Sagt der andere: ›Großartig.‹« Seinfeld warnte MacDonald und seinen Co-Host Adam Eget aber zuvor, Nichtjuden würden den Witz nicht verstehen. Eget, der jüdisch ist, kicherte zwar, kam aber, als er den Witz erklären sollte, etwas ins Stottern und musste zugeben, ihn nicht verstanden zu haben.

Zachi Noy ist nun offiziell als Kandidat für das Promi-Big-Brother-Haus bestätigt. Der israelische Schauspieler, der in Deutschland in den 70er-Jahren durch die Erotik-Filmreihe Eis am Stiel bekannt wurde, wird mit anderen Teilnehmern aus dem B- und C-Promibereich am 11. August in das Haus einziehen. Noy sagte dem Fernsehsender Sat.1: »Für mich ist es eine Herausforderung. Natürlich möchte ich gewinnen, nicht nur des Geldes wegen. Ich habe noch nie etwas gewonnen, auch nicht bei Schulwettkämpfen als Kind.« Vielleicht hat er ja dieses Mal mehr Glück.

Susan Sideropoulos und ihr Mann Jakob Shtizberg lassen sich nicht stressen, wenn es um die Urlaubsplanung geht. In einem Interview mit Gala.de sagte die Moderatorin »Wir fahren immer eher spontan los, weil es durch meinen Beruf eher schwierig ist, so weit in die Zukunft zu planen – das haben wir uns abgewöhnt. Obwohl wir für diesen Herbst trotzdem schon gebucht haben und im Notfall eben stornieren müssen.« kat

»Imanuels Interpreten« (25)

Pancho Vladigerov: Meister der Klänge

Er studierte in Berlin, kooperierte mit Max Reinhardt und komponierte umwerfende Symphonien. Dennoch ist er fast nur in seinem Heimatland bekannt

von Imanuel Marcus  24.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  23.09.2026

Fernsehen

Adolf und seine »Akte«

Die fünfte Staffel von »Babylon Berlin« spielt 1933 zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Unterhaltung mit politischem Anspruch, aber stimmen die Fakten?

von Ayala Goldmann  23.09.2026

Berlin-Wahl

»Die Linke ist keine antisemitische Partei, aber sie hat ein Problem mit Antisemitismus«

Der Comedian äußerte sich im Interview mit dem Tagesspiegel zur Berliner Wahl und zu einer progressiven linken Haltung zu Israel

 23.09.2026

Theater

Abgrund statt Parabel

In seiner Inszenierung von »Mephisto« spürt Frank Castorf den verborgenen Anziehungskräften des Faschismus nach und verzichtet dabei auf einfache Aktualisierungen

von Leon Stork  23.09.2026

Münchner Philharmoniker: Antrittskonzert von Lahav Shani

Musik

Berauschender Auftakt

Lahav Shani startet fulminant als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker

von Michael Schleicher  22.09.2026

UEFA Nations League

»Dummheit und Heuchelei«: Israelische Fußballer weisen Völkermord-Vorwürfe aus Irland zurück

Israels Fußballverband wehrt sich gegen Aussagen des irischen Nationaltrainers Heimir Hallgrimsson, der vor dem anstehenden Länderspiel gesagt hatte, Irland werde »gegen den Genozid« antreten

 22.09.2026

Berlin

Igor Levit kritisiert Merz: Weiter-so in hübscher Verpackung

Merz’ Art der Kommunikation des CDU-Politikers wirke »losgelöst«, so der Pianist

 22.09.2026

Philadelphia

Erstes Konzert nach Macklemore-Aus: Sheeran äußert sich

Wegen israelfeindlichen Äußerungen und einer antisemitischen Vorgeschichte wurde US-Rapper Macklemore aus dem Vorprogramm von Popstar Ed Sheeran gestrichen. Jetzt ist Sheeran erstmals wieder aufgetreten

 20.09.2026