Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Daniel Hope Foto: Stephan Pramme

Daniel Hope wurde in der vergangenen Woche nach einem Konzert von seinem Dirigenten Kahchun Wong überrascht. Aber nicht mit einem Blumenstrauß oder einem besonderen Notenblatt, sondern mit einem Selfie. Der Geiger war sichtlich erfreut über das Bild, auf dem er Hand in Hand mit Wong zu sehen ist. Kürzlich war Hope auch in der Radiosendung WDR 3 Persönlich zu Gast und stellte Musik vor, die ihn beeinflusst hat, darunter »Das ist die Berliner Luft« aus der Operette Frau Luna.

Goldie Hawn war im Rahmen der Fashion Week bei der Modenschau des Designers Guido Maria Kretschmer zu Gast. Die 71-jährige Schauspielerin sagte in einem Interview mit Gala.de: »Es ist das erste Mal, dass ich hier bin, und ich liebe es.« Es sei sehr aufregend, Kretschmers Kleidung zu präsentieren. Nach ihrem Schönheitsgeheimnis gefragt, sagte Hawn: »Wir ernähren uns gesund, treiben Sport und haben Spaß.«

Matisyahu
will seine Wohnung verkaufen. Das über eine schnöde Anzeige zu machen, ist ja eher uncool. Der Rapper hat eine Story auf Instagram veröffentlicht, in der er – ganz cool natürlich – fragt: »Yo, wie geht’s, Los Angeles? Will jemand ein Haus kaufen? Ich versuche, das hier zu verkaufen, obwohl es verdammt nett hier ist.« Nebenbei läuft der 39-Jährige mit freiem Oberkörper auf dem Balkon und präsentiert den Ausblick. Falls also jemand eine neue Bleibe sucht – Matisyahu hätte da etwas für Sie.

Hugo Egon Balder blickt entspannt auf die Zukunft seiner Kinder. In der WDR-Sendung Ich stelle mich sagte der Berliner Schauspieler: »Meine Kinder wissen selbst noch nicht genau, was sie machen wollen, und ich leg’ ihnen nichts in den Weg. Sie können da frei entscheiden.« Balder hat einen Sohn und eine Tochter im Teenager-Alter, die die meiste Zeit bei ihrer Mutter leben und ihren trockenen Humor ganz offensichtlich vom Vater haben. kat

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Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

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