Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Sheryl Sandberg Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 26.06.2017 19:31 Uhr

Sheryl Sandberg hat nach dem Tod ihres Mannes unter der Sprachlosigkeit ihres Umfeldes gelitten. Die überwältigende Stille sei kaum zu ertragen gewesen, sagte die 47-Jährige der »Bild«-Zeitung. Menschen scheuten sich, über unangenehme Dinge zu reden. Dave Sandberg war 2015 beim Sport tot zusammengebrochen. Sandberg habe sich schuldig gefühlt, weil sie seine Herzkrankheit nicht vorher erkannt hatte. Sie habe bedauert, nicht mehr Zeit mit ihm verbracht zu haben.

Stephan Sulke hat zahlreiche Hits (»Uschi«, »Der Mann aus Russland«) geschrieben. Jetzt erklärte der Schweizer Liedermacher seine Liebe zu Europa. In einem dpa-Interview sagte der 73-Jährige: »Ich bin sehr stolz auf meine westliche Kultur. Bei aller berechtigten Kritik ist Europa doch das Beste, was die Menschheit bisher hinbekommen hat. Wir haben Demokratie, Menschenrechte, das Niederringen der Religion erfunden – so schlecht kann das alles nicht sein. Also, ich stehe zu Europa. Die EU ist eine ganz andere Geschichte – dieses Problem ist eher ein bürokratisches.«

Mayim Bialik
schwärmt für Kiew. Die amerikanische Schauspielerin war in der vergangenen Woche beruflich in der Ukraine und hat ihre Fans per Instagram auf dem Laufenden gehalten. Bialik hatte offenbar eine angenehme Zeit mit Drehtagen und gutem Essen und ließ alle Welt wissen, dass ihre Stylistin genau die Haare hat, die sie auch gern hätte. Sie war aber auch froh, wieder zu Hause bei ihren Katzen zu sein.

Susan Sideropoulos hat sich bei Lena Meyer-Landruts Auftritt in der Vox-Gesangsshow Sing meinen Song wieder wie ein Teenager gefühlt. Auf ihrer öffentlichen Facebook-Seite schrieb sie: »Bin so geflasht, Lena. Kann nicht aufhören zu weinen. Die Sendung macht mich fertig. Bin wieder 15 und hab’ meine Gefühle nicht unter Kontrolle. Danke, du Zauberwesen.« Meyer-Landrut hatte den Song »Mama«, der ursprünglich von der Kelly Family interpretiert wurde, gesungen. kat/epd

Aufgegabelt

Tomato tonnato mit Kapern

Rezepte und Leckeres

von Alice Zaslavsky  25.02.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Schlafende Kritiker, riechende Stullen, tolle Outfits: Berlinale mit allen Sinnen

von Katrin Richter  25.02.2026

Rezension

Erfolg und Versagen

Konstantin Richter beschreibt deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1871 – und das Schicksal des jüdischen Bankiers Hermann Wallich

von Maria Ossowski  25.02.2026

Debatte

Streit um die Deutungshoheit

Die harten Auseinandersetzungen um die Studie des Historikers Grzegorz Rossoliński-Liebe über die Rolle polnischer Bürgermeister in der Schoa sind ein Lehrstück über den Umgang mit der Freiheit der Wissenschaft

von Julien Reitzenstein  25.02.2026

Antisemitismus-Skandale

Wolfram Weimer will Berlinale-Chefin Tricia Tuttle entlassen

Der Kulturstaatsminister zieht Konsequenzen

 25.02.2026 Aktualisiert

Meinung

Was Layout verraten kann

Holger Friedrich hat die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung auf den Markt gebracht. Bei der Gestaltung drängen sich merkwürdige Bilder auf. Welche Zielgruppe will er wohl erreichen?

von Marco Limberg  25.02.2026

Berlin

Igor Levit: Fünf Prokofjew-Konzerte an drei Abenden

Von Romantik pur bis hin zu rasanten Läufen und ungewohnten Rhythmen: Im März bietet sich in der Philharmonie eine einmalige Gelegenheit

von Imanuel Marcus  24.02.2026

Kanadischer Rock

Geddy Lee Weinrib kündigt Rush-Konzerte in Deutschland an

Die letzten Auftritte des jüdischen Sängers und Bassisten sowie seiner Formation in der Bundesrepublik sind 13 Jahre her

 24.02.2026

Kino

Ein Leben als Pingpong-Partie

Timothée Chalamet glänzt in »Marty Supreme« als ambitionierter Pingpong-Spieler und Überlebenskünstler Marty Mauser, der in den 1950er Jahren den Weltmeistertitel im Tischtennis anstrebt. Auch Deutschlands bester Tischtennis-Spieler aller Zeiten, Timo Boll, ist in dem Film zu sehen

 24.02.2026