Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Marilyn Monroe, hier ohne ihre Menora

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 22.10.2018 16:14 Uhr

Marilyn Monroe hat der Nachwelt nicht nur Filme hinterlassen, sondern auch ihren Siddur. Das Gebetbuch soll nun, so berichtet die Jewish Telegraphic Agency, am 12. November bei J. Greenstein & Co. auf Long Island versteigert werden. Das Anfangsgebot für das kleine Buch liegt bei 4600 Dollar. Monroe war vor ihrer Hochzeit mit dem amerikanischen Autor Arthur Miller zum Judentum konvertiert.

Joshua Kushner und Karlie Kloss haben geheiratet. Wie das Magazin »People« berichtete, soll das Paar eine kleine jüdische Hochzeit mit 80 Gästen in Upstate New York gefeiert haben. Eine größere Party soll es laut People im Frühling geben. Kushner, der jüngere Bruder von Trumps Schwiegersohn, hatte sich vor drei Monaten verlobt. Kloss, die als Model und Moderatorin arbeitet, war zuvor zum Judentum übergetreten. Auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte die 26-Jährige ein erstes Hochzeitsbild.

Iris Apfel kann auch schlicht. Für die Glasmarke »Nude Glass« hat die 97-jährige Stilikone mit dem Hang zu knallbunten Outfits und Accessoires Karaffen ohne jeden Schnörkel entworfen. »Nur weil ich es mag, ein paar Ketten und Armreifen übereinanderzulegen, heißt das nicht, dass ich nicht auch einfach denken kann«, sagt Apfel im Werbespot zu ihrer Kollektion. So ganz günstig, das sei schon einmal verraten, sind ihre Gläser allerdings nicht.

Jeff Goldblum mag das Friedliche an der Musik. In einem Interview mit »Welt.de« sagte der Schauspieler: »Enge Zusammenarbeit ist das Wichtigste. Aufgrund seines improvisatorischen Charakters muss man einander ganz genau zuhören. Ich denke, nichts Feindseliges oder Bösartiges kann ausbrechen, wenn man auf den anderen auf diese Weise achtgibt und gemeinsam Musik macht.« Jeff Goldblum And The Mildred Snitzer Orchestra werden Ende November für ein Konzert nach Berlin kommen. Fun Fact: Entdeckt wurde Goldblums musikalisches Talent in der Graham Norton Show. kat

Sehen!

»Doitscha – Alles geht vorüber«

Die Tragikomödie »Doitscha – Alles geht vorüber« in der ARD beruht auf einem Buch von Adriana Altaras

von Pascal Beck  04.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 04.11.2026

TV-Tipp

Viele Jahre bis zum großen »Hallelujah«: Arte zeigt Porträt von Leonard Cohen zum zehnten Todestag

Es ist wohl das bekannteste Lied des kanadischen Sängers Leonard Cohen. Und so steht »Hallelujah« auch im Zentrum eines so unterhaltsamen wie inspirierenden Porträts über diesen modernen Minnesänger

von Jan Lehr  04.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  04.11.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 4. November bis zum 12. November

 04.11.2026

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026