Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Gwyneth Paltrow Foto: imago

Jason Isaacs ist der neue Captain Lorca in Star Trek: Discovery. Wie der amerikanische Sender CBS bestätigte, wird der 53-jährige Brite, der den meisten als Todesser Lucius Malfoy aus den Harry Potter-Verfilmungen bekannt sein dürfte, zum Cast der Serie stoßen und das Raumschiff künftig in die unendlichen Weiten des Weltalls lenken. Die Produktion sollte eigentlich schon im Januar dieses Jahres Premiere feiern, wurde dann jedoch auf Mai und schließlich auf Sommer beziehungsweise Herbst verschoben.

Eva Menasse hat eine Schwäche für Buchhandlungen. Im Magazin der »Zeit« hat die österreichische Schriftstellerin und Journalistin (Tiere für Fortgeschrittene) ihre fünf Favoriten vorgestellt. In ihrer Geburtsstadt Wien empfiehlt sie »Hartliebs Bücher«. Der Laden versorge »den kulturärmeren Außenbezirk mit Lesungen und Gesprächsstoff«. Und in Berlin hat es ihr der »Bayerische Platz« in Schöneberg angetan. Hier gebe es »trotz höhlenartiger Kleinheit Sessel, in denen man sich niederlassen und ein paar Neuerscheinungen anlesen kann«.

Kirill Petrenko dirigierte vor einer Woche die Berliner Philharmoniker – und erhielt rauschenden Beifall. In der ausverkauften Philharmonie ließ der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper hören, was das Orchester und sein Publikum in der Zeit nach Simon Rattle erwarten können. Noch sind es zwei Jahre, bis Petrenko offiziell seinen Posten als Chefdirigent in der Hauptstadt antreten wird, doch gab er bereits an diesem Abend einen Vorgeschmack darauf, wohin die Reise mit ihm – musikalisch gesehen – gehen wird.

Gwyneth Paltrow wird wieder heiraten. Die 44-jährige US-Schauspielerin (Iron Man) und der Drehbuchautor Brad Falchuk sind fest entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen. Obwohl das Paar noch nicht offiziell verlobt sei, bestehe kein Zweifel daran, dass sie sich schon bald das Ja-Wort geben wollen. »Sie sprechen ständig über ihre Hochzeitspläne«, verriet ein Insider »US Weekly«. Für Paltrow, die 2014 zum Judentum konvertierte, ist es – ebenso wie für ihren Auserwählten – die zweite Ehe. bp

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026