Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Sarah Silverman Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 07.10.2015 14:29 Uhr

Ralph Lauren regelt seine Nachfolge: Der 75-jährige Modedesigner hat den Rückzug vom Posten des Vorstandsvorsitzenden in dem nach ihm benannten Unternehmen angekündigt. Der Schwede Stefan Larsson soll zukünftig die Geschäfte führen und für »frische und globale Perspektive« sorgen. In Rente gehen will der 1939 als Ralph Lifshitz in der New Yorker Bronx geborene Unternehmer aber nicht. Er wird weiter über Verwaltung und Design des Modehauses mitentscheiden, das durch seine Hemden mit aufgesticktem Polospieler weltweit bekannt wurde.

Michael Douglas hat an Jom Kippur die mehr als 1000 Beter der Synagoge »Temple Shaaray Tefila« in Bedford bei New York überrascht: Nicht nur, dass der Hollywoodstar unangekündigt mit seiner Frau Catherine Zeta-Jones und den Kindern Dylan und Carys zum Kol-Nidre-Gebet erschien, er hielt auch noch eine Predigt. Wie die »New York Post« berichtet, sprach der Schauspieler von seiner Rückbesinnung auf das Judentum und dem Wert des Zusammenhalts der Gemeinschaft.

Bar Refaeli hat »The happiest day of my life!« gepostet. Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte das Supermodel (30) in der vergangenen Woche das erste Foto ihrer Hochzeit mit Adi Ezra (40). Am 24. September standen die beiden im exklusiven Carmel Forest Spa Resort im israelischen Haifa unter der Chuppa. »Ich habe meinen besten Freund geheiratet. Leben, lachen, lieben, für immer zusammen«, schwärmt Bar Refaeli.

Sarah Silverman wird beim kalifornischen Mill-Valley-Filmfestival für die schauspielerische Leistung in ihrem neuen Film I Smile Back geehrt. In dem eher düsteren Drama vollzieht die 44-Jährige, die als scharfzüngige Stand-up-Comedian bekannt ist, eine außergewöhnliche Wende. »Komödie und Drama sind wie Yin und Yang. Es gibt jede Menge dunkle Seiten auch in der Komödie«, so Silverman. bp

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  10.05.2026

Kino

Preise des 32. Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg vergeben

Noch bis Sonntag zeigt das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg Produktionen aus 22 Ländern. Die beiden Hauptpreise wurden schon zur Halbzeit verliehen

 09.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026