Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

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Cynthia Barcomi ist neue Deutschland-Botschafterin eines amerikanischen Küchengeräteherstellers. Sie bereite seit über 20 Jahren ihre Teige mit Mixern von der Firma zu, schrieb die Berliner Backkönigin auf ihrer Facebook-Seite. Neben ihren Aufgaben als Botschafterin werde sie auch einen Blog mit dem Namen »Serious About Food« starten, in dem sie monatlich neue Rezepte vorstellt und »auf andere küchenverwandte Themen« eingehe.

Eric Friedler ist am vergangenen Wochenende mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit seiner Kollegin Andrea Schröder-Jahn erhielt der Journalist die Fernseh-Auszeichnung für den Film The Voice of Peace – Der Traum des Abie Nathan. Nathan sendete in den 70er-Jahren von einem Boot vor der israelischen Küste einen Piratensender, dessen Programm sich für die Verständigung von Israelis und Arabern einsetzte.

Rolf Eden hat ein haariges Problem, also eher ein haariges Anliegen. Der Berliner Playboy äußerte sich in der »taz« zum Thema Körperbehaarung. Schamhaare seien »unsexy« und »unhygienisch«, da durch sie »schließlich auch alle möglichen Krankheiten übertragen werden« könnten. Es sei »schrecklich«, wenn »eine Frau da unten einen Bart hat«. Dem ist dann wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Alice Brauner ist gern mal von null auf hundert und hat von ihrem Mann einen Ferrari-Oldtimer geschenkt bekommen. Das verriet die Filmproduzentin und Historikerin der Berliner Zeitung »BZ«. Sie fahre außerdem gerne rasant, sagte Brauner: »Ich wollte früher Formel-1-Pilotin werden, mir kann es nicht schnell genug sein«.

Barrie Kosky Chefregisseur und Intendant der Komischen Oper Berlin, ist am Montagabend in London mit dem International Opera Award als »Regisseur des Jahres« ausgezeichnet worden. Erst im vergangen Jahr wurde die Komische Oper gleich in der ersten Spielzeit unter Kosky zum »Opernhaus des Jahres« gewählt. kat

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

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Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026

Lübeck

Thomas-Mann-Preis geht an David Grossman

Der israelische Autor wird für seine Romane und Essays geehrt – und für seinen Mut, in schwierigen Zeiten Verständigung zu suchen

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Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

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Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus, Bettina Piper  06.05.2026

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Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026