Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Neil Diamond spendet für die Opfer des Anschlags auf den Boston-Marathon. Der Reingewinn seines Songs Sweet Caroline soll den Angehörigen der Verletzten und der Getöteten zugute kommen. Das Lied hat sich seit dem Bombenanschlag zu einer Art Hymne entwickelt. Diamond spielte es bei dem ersten Match der örtlichen Baseball-Mannschaft Red Sox, fünf Tage nach dem Anschlag.

Gwyneth Paltrow ist nicht nur vom »People Magazine« zum schönsten Menschen der Welt gewählt worden. Die Schauspielerin möchte auch gleich noch ihr Ehegelübde mit dem Coldplay-Sänger Chris Martin erneuern. Seit zehn Jahren ist das Paar verheiratet. Martin und Paltrow haben zwei Kinder.

Christian Berkel beklagt den Rechtsextremismus in Deutschland. Der Schauspieler, der bei dem 19. Jüdischen Filmfestival Berlin & Potsdam Pate ist, sagte der Märkischen Allgemeinen, dass es vor Allem um den »Salon-Antisemitismus« gehe: »Man benutzt die Kritik an Israel, um sich dann verallgemeinernd – quasi indirekt – gegen Juden zu äußern«, so der 55-Jährige.

Zach Braff produziert einen Film. Der amerikanische Schauspieler (Scrubs) hatte Ende April über die Crowdfunding-Platform »Kickstarter.com« seine Fans aufgerufen, ihm bei der Finanzierung des Projektes I Wish I Was Here zu helfen. Innerhalb von drei Tagen hatte der 38-Jährige 1,54 Millionen Euro zusammen. Braff war hin und weg: »Ich kann gar nicht glauben, wie toll ihr mich bei I Wish I Was Here unterstützt. Ich wünschte, ich könnte jeden einzelnen von euch umarmen«, twitterte er.

Alex Karpovsky möchte gern mal essen gehen. Aber nicht mit irgendwem. Der Girls-Star sagte in einem Interview mit dem Online-Magazin jewcy.com auf die Frage, mit welchen fünf Juden er mal am Tisch sitzen würde, dass er mit »Woody Allen, Bob Dylan, Philip Roth, Jonathan Ames und David Remnick« speisen möchte. Obwohl er sich bei Letzterem nicht sicher wäre, ob dieser jüdisch sei – egal! kat

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  03.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026

Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

 02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026