Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Woody Allen korrigiert sein Image als Bücher liebender Intellektueller. Nicht Erkenntnisgewinn, sondern Sex sei immer seine Triebfeder bei der Lektüre gewesen, sagte der Filmemacher dem US-Magazin Newsweek. »Ich habe als Teenager mit Büchern nur angefangen, um Frauen zu beeindrucken«, so Allen. »Ich stand damals auf kultivierte Blaustrümpfe. Um mit denen mithalten zu können und nicht gleich abgeschrieben zu werden, gab es keinen anderen Weg, als viel zu lesen.«

larry Ellison ist reif für die Insel. Der Chef des Softwarekonzerns Oracle hat gerade das hawaiianische Eiland Lanai erworben, das 15 Kilometer vor der Hauptinsel Maui liegt. Für das rund 365 Quadratkilometer große Gelände zahlte der 67-Jährige laut Zeitungsberichten um die 600 Millionen US-Dollar. Für Ellison sind das Peanuts: Mit einem geschätzten Privatvermögen von 30 Milliarden Dollar ist er laut dem Wirtschaftsmagazin »Forbes« der drittreichste Bürger der USA.

Zipi Livni tröstet sich in Indien über das Ende ihrer politischen Karriere hinweg. Die ehemalige Außenministerin und zurückgetretene Vorsitzende der Zentrumspartei Kadima nimmt dort an einer Autorallye für israelische Frauen teil, die mit ihren Jeeps durch unwegsames Gelände und Gebirge fahren. Name des Wettbewerbs: Desert Queens, deutsch Wüstenköniginnen.

Shia Labeouf zeigt, was er hat. Der Schauspieler (Wall Street II) präsentiert sich in einem neuen Musikvideo der isländischen Band »Sigur Ros« splitternackt und in Vorder- ansicht. Regisseurin des siebenminütigen Clips – der in Deutschland aus Urheberrechtsgründen auf YouTube nicht gezeigt werden darf – ist die israelische Dokumentarfilmemacherin Alma Har’el.

Kate Rothschild schlägt aus der Art. Die Erbin aus der berühmten Bankiersdynastie hat nach neun Jahren Ehe ihren Gatten Ben Goldsmith sowie ihre drei Kinder verlassen und ist mit einem Rapper namens Jay Electronica zusammengezogen. Goldsmith reagierte auf den Auszug mit einer Ohrfeige für die Ex. Außerdem hat er wegen Ehebruchs die Scheidung eingereicht. ja

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026