Wissen

Nobelpreise für Lefkowitz und Haroche

Die Nobelpreise für Physik und Chemie gehen in diesem Jahr teilweise an jüdische Preisträger. Die Auszeichnung für Chemie erhalten der jüdisch-amerikanische Biochemiker Robert J. Lefkowitz und sein Kollege Brian K. Kobilka, teilte das Nobelpreis-Komitee in Stockholm am Mittwoch mit. Die beiden bekommen den Preis »für ihre Studien zu G-Protein-gekoppelten Rezeptoren«, heißt es in der Begründung. Diese Rezeptoren sind für die Verarbeitung von Umweltreizen zuständig. Auf der Basis der Forschungen von Lefkowitz und Kobilka konnten neue, nebenwirkungsärmere Medikamente entwickelt werden.

Quanten Den Nobelpreis für Physik teilen sich in diesem Jahr der in Casablanca als Sohn jüdischer Eltern geborene Franzose Serge Haroche und der Amerikaner David Wineland. Die Quantenphysiker werden für ihre Erforschung der Wechselwirkung zwischen Licht und Materie geehrt. Ihre Arbeit könne dazu beitragen, so das Komitee, eine neue Generation superschneller Computer zu entwickeln. Haroche wurde bekannt durch seine Experimente zu den Grundlagen der Quantenmechanik. Die Verleihung der Nobelpreise findet am 10. Dezember in Stockholm statt. ja

TV

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»Ich habe halt seeehr wenig Follower«, sagt Nicole Belstler-Boettcher als sie das Camp verlassen muss. Das Dschungelcamp serviert uns in ungewöhnlichem Rahmen einiges zur Demokratietheorie

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»EPiC: Elvis Presley In Concert« feiert Kinostart

Laut Regisseur Baz Luhrmann ist das Werk weder eine reine Dokumentation noch ein klassisches Konzertfilm-Format, sondern ein tiefgründiges Porträt des 1977 verstorbenen jüdischen Stars. Die Kritiker sind beeindruckt

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Der diesjährige Lerntag "Jom Ijun" findet am 1. Februar im Gemeindezentrum der ICZ in Zürich statt.

Interview

»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

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Aufgegabelt

Früchtebrot

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Rezension

Israel lieben und an Israel zweifeln

Sarah Levys Buch »Kein anderes Land« ist ein persönliches Zeitdokument – von Sommer 2023 bis zum 7. Oktober und dem Gaza-Krieg

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Gil Ofarim: »Auch ich will ’ne Antwort - vom deutschen Justizsystem«

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Meinung

Warum der Begriff »Davidstern-Skandal« unpassend ist

Die Formulierung beschreibt den Vorfall nicht nur falsch, sie deutet ihn auch als ein jüdisches Vergehen

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TV-Tipp

Brillanter Anthony Hopkins glänzt in »One Life«

Kurz nach dem Holocaust-Gedenktag zeigt 3sat ein biografisches Drama über den Briten Nicholas Winton, der 1939 Kindertransporte von Prag nach London organisierte und damit mehrere hundert Kinder vor den Nazis rettete

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Kairo/Berlin

Ägypten verbietet Buch zu Gaza-Krieg - Autoren: Das Interesse ist riesig

Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

 29.01.2026 Aktualisiert