Wissen

Nobelpreise für Lefkowitz und Haroche

Die Nobelpreise für Physik und Chemie gehen in diesem Jahr teilweise an jüdische Preisträger. Die Auszeichnung für Chemie erhalten der jüdisch-amerikanische Biochemiker Robert J. Lefkowitz und sein Kollege Brian K. Kobilka, teilte das Nobelpreis-Komitee in Stockholm am Mittwoch mit. Die beiden bekommen den Preis »für ihre Studien zu G-Protein-gekoppelten Rezeptoren«, heißt es in der Begründung. Diese Rezeptoren sind für die Verarbeitung von Umweltreizen zuständig. Auf der Basis der Forschungen von Lefkowitz und Kobilka konnten neue, nebenwirkungsärmere Medikamente entwickelt werden.

Quanten Den Nobelpreis für Physik teilen sich in diesem Jahr der in Casablanca als Sohn jüdischer Eltern geborene Franzose Serge Haroche und der Amerikaner David Wineland. Die Quantenphysiker werden für ihre Erforschung der Wechselwirkung zwischen Licht und Materie geehrt. Ihre Arbeit könne dazu beitragen, so das Komitee, eine neue Generation superschneller Computer zu entwickeln. Haroche wurde bekannt durch seine Experimente zu den Grundlagen der Quantenmechanik. Die Verleihung der Nobelpreise findet am 10. Dezember in Stockholm statt. ja

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026