Berlin

Holocaust: Ausstellung über das Mitwissen der Deutschen

Das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin Foto: picture alliance / Ipon

Mehr als 80 Jahre nach dem Holocaust versucht eine Ausstellung in Berlin die Frage zu klären: Was wussten die Deutschen damals von der Vernichtung der europäischen Juden? Die Präsentation im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors mit 300 Exponaten läuft bis 31. Januar 2027.

Kaum ein Aspekt der NS-Zeit interessiere die Menschen heute mehr, doch seien eigene Ausstellungen zum Thema bisher selten gewesen, teilte das Dokumentationszentrum mit. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten viele Deutsche behauptet, man habe von den beispiellosen Verbrechen nichts gewusst. 

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Nun soll gezeigt werden, welche Informationen im sogenannten Dritten Reich zur Verfügung standen, was die Deutschen wahrnehmen konnten und wie sie mit ihrem Wissen umgingen.

Dabei geht es um die offizielle Propaganda der Nationalsozialisten, aber auch um das, was die Menschen selbst im Alltag beobachten konnten, so etwa die Entrechtung, die Fluchtbemühungen und den Abtransport ihrer jüdischen Nachbarn. dpa

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