Los Angeles

Harvey Weinstein reagiert auf Adrien Brodys Oscar-Ansprache

Harvey Weinstein bei einer Gerichtsanhörung Ende Januar Foto: picture alliance / Sipa USA

Nach der Oscar-Dankesrede von Adrien Brody (51), in der er seine Partnerin Georgina Chapman und deren zwei Kinder erwähnte, hat sich Harvey Weinstein (72) aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. Weinstein ist der Vater von Chapmans Kindern aus deren 2007 geschlossener Ehe. Die britische Mode-Designerin Chapman (48) hatte sich von dem Hollywood-Produzenten getrennt, nachdem 2017 Anschuldigungen gegen Weinstein wegen sexueller Übergriffe öffentlich wurden.

Brody erwähnte in seiner langen Ansprache auf der Oscar-Bühne auch seine »wunderbare Partnerin Georgina«, die sein Selbstwertgefühl wiederbelebt habe. »Und ihre großartigen Kinder, Dash und India. Ich weiß, es war eine Achterbahnfahrt, aber danke, dass ihr mich in euer Leben aufgenommen habt«, sagte Brody und fügte hinzu: »Popsy kommt als Gewinner nach Hause«.

Lesen Sie auch

Weinsteins ließ am Montag laut US-Medienberichten über sein Sprecherteam mitteilen: »Harvey freut sich für Georgina und ist dankbar, dass seine Kinder geliebt und umsorgt werden, so wie sie es verdienen.«

Bester Hauptdarsteller in »The Brutalist«

Der einst mächtige Filmmogul war 2020 in New York wegen Sexualdelikten zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde im vorigen Jahr aufgehoben, der Prozess soll neu aufgerollt werden. Zudem wurde Weinstein in Los Angeles für ähnliche Taten verurteilt, weshalb er weiterhin im Gefängnis sitzt.

Brody wurde bei den 97. Academy Awards mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet - für seine Rolle als jüdischer Architekt in dem Drama »The Brutalist« von Brady Corbet.

Chapman und Brody hatten sich 2021 erstmals öffentlich beim New Yorker Tribeca Festival zusammen gezeigt. Bereits seit fünf Jahren sollen sie Medienberichten zufolge ein Paar sein. Chapmans Tochter India ist 14 Jahre alt, Sohn Dashiell ist 11.

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  06.09.2026

Exklusiv-Interview

»Anders als Hitler ist die AfD nicht kriegslüstern«

Der Historiker und Bestsellerautor Götz Aly über die Radikalisierung des NS-Regimes, Vergleiche zwischen dem Ende der Weimarer Republik mit der heutigen Zeit und die Sinnhaftigkeit eines AfD-Verbots

von Michael Thaidigsmann  06.09.2026

Kulturkolumne

Auf Eis gelegt

Warum wir die Debatte um Frauengesundheit endlich anheizen sollten

von Laura Cazés  06.09.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Das süße Jahr oder Ein neues Kleid für Rosch Haschana

von Nicole Dreyfus  06.09.2026

Aufgegabelt

Cottage Cheese Pancakes mit Füllung

Rezepte und Leckeres

 06.09.2026

Fußball

Nach Hakenkreuz-Foto: Hansa distanziert sich von Hooligans

Laut einem Recherchebericht posierten Hooligans des FC Hansa mit einem Hakenkreuz bei einer Auswärtsreise in England. Nun bezieht der Drittligist Stellung

 06.09.2026

Berlin

»Die Zukunft interessiert mich nicht mehr so furchtbar dolle«

Ein Chor von über 90-jährigen Menschen probt erstmals im Jüdischen Museum

von Nina Schmedding  04.09.2026

Kino

»Zur Not machen wir es in einem Badezimmer«

Zum elften Mal findet in Berlin das israelische Filmfestival »Seret« statt. Trotz schwieriger Zeiten denken die Veranstalter nicht daran aufzugeben

von Leon Stork  04.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026