»Borat 2«

Borat stellt Trump-Anwalt Giuliani eine äußerst delikate Falle

Foto: imago images/ZUMA Press

Komiker und Schauspieler Sacha Baron Cohen hat den früheren New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani vorgeführt. Dieser ist in Baron Cohens neuem Film »Borat 2« in einer kompromittierenden Position mit einer jungen Frau in einem Hotelzimmer zu sehen. Der Komiker schlüpfte für das Werk erneut in die Rolle des kasachischen Fernsehreporters Borat.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Szene wurde im Juli in einem New Yorker Hotel gedreht und endete damit, dass Giuliani die Polizei rief - es gibt jedoch keine Hinweise auf anschließende Ermittlungen. Giuliani war in dem Glauben auf das Hotelzimmer gegangen, er werde zur Coronavirus-Politik der Regierung von Präsident Donald Trump interviewt. In der Szene flirtet die junge Frau mit ihm und lädt ihn in das Schlafzimmer ein, wo mehrere Kameras versteckt sind.

Giuliani fragt sie nach ihrer Telefonnummer und ihrer Adresse. Er liegt auf dem Bett und steckt sich mit der Hand das Hemd in die Hose, als der als Teil der Filmcrew getarnte Baron Cohen in den Raum stürmt und schreit, die junge Frau sei 15 Jahre alt. Die Figur soll Borats Tochter sein und wird von der Schauspielerin Maria Bakalova gespielt, die laut der Website imdb.com 24 Jahre alt ist.

»Zu keiner Zeit vor, während oder nach dem Interview war ich jemals unangemessen«, twitterte Giuliani.

In seinem wöchentlichen Radioprogramm auf WABC sprach Giuliani am Mittwochnachmittag von einem »Anschlag«. »Ich stecke mein Hemd rein, ich versichere Ihnen, das war alles was ich getan habe«, sagte er. Ihm sei klar geworden, dass er reingelegt werde, als die Frau ihn fragte, ob er eine Massage wolle.

»Zu keiner Zeit vor, während oder nach dem Interview war ich jemals unangemessen«, twitterte Giuliani. »Wenn Sacha Baron Cohen etwas anderes nahelegt, ist er ein eiskalter Lügner.«

Leute zu provozieren, die Trump nahestehen, ist ein zentraler Aspekt des neuen Films, einer Fortsetzung von »Borat« aus dem Jahr 2006. Damals reiste Baron Cohens Figur durch die USA und entblößte sexistische, rassistische und antisemitische Ansichten und Antworten von Ahnungslosen. Im neuen Film versucht Borat aus Kasachstan seine Tochter als Geschenk an Vizepräsident Mike Pence zu übergeben. dpa

Meinung

Warum ich mich für meine Teilnahme am »Dschungelcamp« niemals schämen würde

Die »Lindenstraßen«-Darstellerin Rebecca Siemoneit-Barum war 2015 bei der berühmt-berüchtigten RTL-Sendung in Australien dabei. Hier erzählt sie, was die Zeit im Dschungel bis heute für sie bedeutet

von Rebecca Siemoneit-Barum  08.02.2026 Aktualisiert

Kunst

Ausstellung zu Kriegsfotograf Robert Capa in Monschau

100 Schwarz-Weiß-Aufnahmen des berühmten Fotografen jüdischer Herkunft werden gezeigt

 08.02.2026

»Dschungelcamp«

Gil Ofarim im Finale: »Ich versteh’s selbst nicht«

In der Folge 15 des »Dschungelcamps« ging es erneut um Ofarims Umgang mit seinem falschen Antisemitismusvorwurf. Am Ende schafft es der Sänger in die Runde der letzten drei

von Martin Krauß  08.02.2026

Musik

Matti Caspi im Alter von 76 Jahren gestorben

Der Musiker ist nach langer Krankheit gestorben. Präsident Herzog würdigte ihn als einen »der größten israelischen Komponisten seiner Generation«

 08.02.2026

Geschichte

Spuren im Schnee

Garmisch-Partenkirchen erinnert an die Olympischen Winterspiele 1936 unter der NS-Herrschaft

von Martin Krauß  08.02.2026

Alice Zaslavsky

»Hühnersuppe schmeckt nach Heimat«

Die Kochbuch-Autorin kam als Kind mit ihrer Familie aus Georgien nach Australien und kennt die jüdische Gemeinde von Bondi Beach. Ein Gespräch über Verbundenheit, Gerüche und Optimismus

von Katrin Richter  08.02.2026

Zahl der Woche

6:3, 6:1

Fun Facts und Wissenswertes

 08.02.2026

Interview

»Isidor hätte es gefallen«

Shelly Kupferberg über ihren Bestseller »Isidor«, seine Inszenierung am Wiener Burgtheater und konstruktive Erinnerungsarbeit

von Mascha Malburg  08.02.2026

Aufgegabelt

Tahini-Mousse

Rezepte und Leckeres

 08.02.2026