Berlin
Gedenkveranstaltung »100 Jahre Margot Frank«: Themenführung durch die Ausstellung, anschließend Lesung von Passagen zu Margot Frank aus Anne Franks Tagebuch
Mo 16. Februar, 17 Uhr, Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Straße 39
Berlin
»Varnhagens Töchter – Der jüdische Salon: Sandra Kreisler«: Wer ihr schon 2021 erschienenes Buch »Jude sein. Ansichten über das Leben in der Diaspora« liest, könnte Sandra Kreisler für eine Prophetin halten. Die scharf beobachtenden 31 Texte des Bandes zeigen, dass alles, was den meisten erst nach dem 7. Oktober 2023 gegenwärtig wurde, schon längst da war.
Mo 16. Februar, 19 Uhr, Estrongo-Nachama-Saal, Pestalozzistraße 14
Essen
TIKWAH – Festival jüdischer Musik: »Ensemble Lucidarium: Sounds from Shylock’s Venice«: Auf Grundlage von Gedichten, die in Hebräisch, Jiddisch, Jüdisch-Italienisch und Ladino verfasst wurden, zeigt Lucidarium sorgfältige Rekonstruktionen von jüdischen Liedern der Renaissance sowie von Musik, die jeder Venezianer kannte – ob jüdisch oder nicht. Es beschwört so die Klänge herauf, die Shylock in der pulsierenden Welt Venedigs gehört haben könnte.
So 15. Februar, 17 Uhr, Alte Synagoge – Haus jüdischer Kultur, Porscheplatz
Hamburg
Literarische Spurensuche und Lesung »Ach, Odessa … Ein Stadtporträt in Bildern und Geschichten« mit Brigitte van Kann und Sonja Szylowicki
Mi 18. Februar, 19.30 Uhr, Warburg-Haus, Heilwigstraße 116
Hannover
Zum Auftakt der fünfteiligen Veranstaltungsreihe »SPURENSUCHE: 120 Jahre Villa Seligmann« führt der Direktor der Villa Seligmann, Eliah Sakakushev-von Bismarck, durch das Haus.
Mi 18. Februar, 18 Uhr, Villa Seligmann, Hohenzollernstraße 39
Leipzig
Themenabend »Kein Fußballspiel: Defizite des Palästina-Aktivismus und andere Perspektiven auf den Israel-Hamas-Krieg aus Sicht von Betroffenen« – Die Referentin Maria Arkadieff erklärt, wie bestimmte Akteure hinter dem Palästina-Aktivismus Zusammenhalt unterminieren und Hass fördern, während Oliver Vrankovic die israelischen Realitäten nach dem 7. Oktober beleuchtet.
Do 12. Februar, 18 Uhr, Frauenkultur e.V., Windscheidstraße 51
»Wiener Wässer – Der Donaukanal«: Auf der linken Uferseite befindet sich mit der Leopoldstadt die erste Wiener Vorstadt. Ein Viertel, das vor allem Wiener Juden zugewiesen wurde, bis Leopold I. sie von dort vertreiben ließ.
Donnerstag, 12. Februar, 17 Uhr, 3sat TV
»Klassik-Stars: Jerusalem Quartet«: »Leidenschaft, Präzision, Wärme, eine Gold-Mischung«. So beschreibt »The Times« das Jerusalem Quartet. Die Sendung stellt das renommierte israelische Ensemble mit Werken von Janácek, Desjatnikow und Schostakowitsch vor.
Freitag, 13. Februar, 18.03 Uhr, BR Klassik Radio
»Hot Summer Nights«: Timothée Chalamet beeindruckt als zunächst schüchtern wirkender Junge, der sich im Urlaubsparadies Cape Cod zu einem dreisten Drogenhändler aufschwingt und dabei ein unerschütterliches Selbstbewusstsein entwickelt. Der junge Regisseur und Autor Elijah Bynum verbindet in seinem Debütfilm die Coming-of-Age-Story mit einem Gangsterplot. Die exzellente Bildgestaltung und der exquisite Soundtrack lassen in den Zeitgeist der frühen 90er-Jahre eintauchen.
Montag, 16. Februar, 0.05 Uhr, ARD TV