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Anne Frank im Video-Tagebuch

Von 1942 bis 1944 schrieb sie ihr Tagebuch im Amsterdamer Versteck: Anne Frank (1929–1945) Foto: ullstein bild - ADN-Bildarchiv

Was wäre, wenn Anne Frank statt einem Tagebuch eine Kamera gehabt hätte? 75 Jahre nach dem Tod des jüdischen Mädchens zeigt die Amsterdamer Anne-Frank-Stiftung dessen weltberühmtes Tagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg in einer zeitgemäßen Form: als Video-Tagebuch auf einem Youtube-Kanal.

Hinterhaus In kurzen Videos erzählt die 13-jährige Schauspielerin Luna Cruz Perez aus der Ich-Perspektive das Leben von Anne im Hinterhaus in Amsterdam.

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Sie lässt die Zuschauer direkt am Leben von Anne teilhaben. In 15 Folgen soll der Zeitraum bis zum 4. August 1944 gezeigt werden, als das Versteck von den Deutschen geräumt worden war.

Schicksal Die Anne-Frank-Stiftung will mit der Serie jungen Leute das Schicksal von Anne nahe bringen. »Es ist eine moderne und ansprechende Art, junge Leute zu erreichen«, teilte die Stiftung mit. Auch Jacqueline van Maarsen, Annes heute 91 Jahre alte frühere Schulfreundin, reagierte positiv, wie die Stiftung mitteilte.

»Die Idee war gewöhnungsbedürftig, aber ich denke, es ist gut, dass Anne Franks Geschichte in die heutige Zeit übertragen wurde.«

Versteck Während des Zweiten Weltkrieges lebte Anne Frank mit ihrer Familie im Hinterhaus in Amsterdam im Versteck vor den deutschen Nationalsozialisten.

Nach etwa zwei Jahren wurden sie verraten und in Vernichtungslager deportiert. Anne starb im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen im März 1945. Ihr Tagebuch wurde gefunden und ist heute weltberühmt.  dpa

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