Wirtschaft

Zuckerbergs besonderes Hobby sorgt für Warnung an Investoren

Mark Zuckerberg Foto: picture alliance/AP Photo

Ein sehr spezielles Hobby von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zwingt den von ihm geführten Meta-Konzern zu einer ungewöhnlichen Warnung an Investoren.

Zuckerberg und einige andere Manager beteiligten sich an »hochriskanten Aktivitäten wie Kampfsport, Extremsport und Freizeit-Fliegerei«, die »zu schweren Verletzungen und dem Tod« führen könnten, hielt Meta in dem am Wochenende veröffentlichten ausführlichen Bericht für das vergangene Jahr fest.

Es ist das erste Mal, dass der Facebook-Konzern einen solchen Hinweis auf die Hobbys seines Chefs in die üblichen Risiko-Warnungen für Investoren einfügt. Wie bisher betonte Meta zugleich, dass wenn Zuckerberg aus welchen Gründen auch immer nicht mehr verfügbar wäre, dies »erhebliche negative Folgen« für das Geschäft haben würde.

Zuckerberg hat die Kontrolle über Meta dank Aktien mit mehr Stimmrechten als gewöhnliche Investoren - und bestimmt nach wie vor federführend die Strategie des Konzerns. Meta hat Milliarden Nutzer in seinen Diensten wie Facebook, Instagram und WhatsApp. dpa

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 01.10.2026

New York

Mamdani legt Antisemitismus-Plan vor, jüdische Organisationen üben scharfe Kritik

Das Konzept des Bürgermeisters blende den Zusammenhang zwischen der Gewalt gegen Juden in New York und antiisraelischer Propaganda bewusst aus, sagt einer der Kritiker

 30.09.2026

Kiew

85. Jahrestag: Selenskyj gedenkt ermordeter Kyjiwer Juden

Vor 85 Jahren besetzten deutsche Truppen die heutige ukrainische Hauptstadt. Sie ermordeten zehntausende Menschen. Präsident Selenskyj stellt bei einer Gedenkfeier den Bezug zur Gegenwart her

 30.09.2026

Fußball

Im Kreuzfeuer: Irischer Nationalspieler mit israelischer Mutter

Finn Azaz wurde für Irlands Nationalkader für die Länderspiele gegen Israel nominiert. Weil er eine israelische Mutter hat, soll seine Zukunft im irischen Team aber infrage stehen

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026

Interview

»Es ist beängstigend, wie sich die Geschichte wiederholt«

Evan Bernstein (51) ist seit Kurzem neuer CEO von B’nai B’rith International, der ältesten jüdischen Wohltätigkeitsorganisation. Um den wachsenden Antisemitismus zu bekämpfen, will Bernstein vor allem die lokale Vernetzung verbessern

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026

Vergessener Held

Die vielen Leben des Jack Boeki

Ein jüdischer US-Agent und die Naziverbrecher in Nürnberg

von Joachim Heinz  29.09.2026

Niederlande

»Der 7. Oktober, das bin ich«: Student der Uni Maastricht will an Terrorangriff teilgenommen haben

Ein 22-jähriger Palästinenser, der in den Niederlanden studiert, erweckt in einem Instagram-Video den Eindruck, er habe an der Terrorattacke der Hamas auf Israel teilgenommen. Jetzt griff die Hochschule durch

 28.09.2026

London

Reporter oder doch Terroristen? BBC prüft Liste in Gaza getöteter Journalisten

Konkret geht es um 53 Personen, bei denen Verbindungen zu palästinensischen Terrororganisationen festgestellt wurden

 28.09.2026

Schweiz

Eine Sukka voller Fragen

Die Israelitische Cultusgemeinde Zürich hat ihre nichtjüdischen Nachbarinnen und Nachbarn in die Laubhütte eingeladen. Zu selbstgemachtem Hummus darf alles gefragt werden. Ein Besuch

von Nicole Dreyfus  25.09.2026