Cannabis

Snoop Dogg wirbt für Gewächshäuser

US-Rapper Snoop Dogg Foto: imago images/APress

Cannabis

Snoop Dogg wirbt für Gewächshäuser

Der US-Rapper wird Vertreter der israelischen Firma »Seedo« in Kalifornien

 24.10.2019 13:58 Uhr

Der US-Rapper Snoop Dogg, offener Befürworter von Marihuana-Konsum, wird Vertreter des israelischen Gewächshaustechnik-Start-ups »Seedo« in Kalifornien. Das teilte die Firma Seedo mit, wie die Jewish Telegraphic Agency (JTA) berichtete.

Das Start-up hat seinen Sitz in der Kleinstadt Yokneam im Norden von Israel. Es verkauft automatische Wachstumsboxen ohne Erde – also Minigewächshäuser für Kräuter und Gemüse, die auch für den Anbau von Cannabis geeignet sind.

Jugend Snoop Dogg, der mit bürgerlichem Namen Calvin Cordozar Broadus heißt, handelte in seiner Jugend laut Medienberichten mit Drogen und wurde mehrfach festgenommen.

1993 veröffentlichte der Rapper sein Debüt-Album Doggystyle in den USA. Das Album verkaufte sich allein dort über vier Millionen Mal. 2018 kam ein Gospel-Album mit dem Titel Bible of Love auf den Markt.

Konsumenten Nun will Snoop Dogg über die Vorteile der »Seedo«-Technologie für die Umwelt und Gesellschaft aufklären. Der Musiker soll lokalen Gemeinschaften, Nachbarschaftszentren und Influencern Seedos Anbautechniken und Produkte zur Verfügung stellen.

Die Initiative soll in Seedos Heimatstadt Long Beach in Kalifornien starten. Snoop Dogg selbst sagte laut JTA, es geht ihm darum, zu einem gesünderen Lebensstil beizutragen. ag

Meinung

Wer definiert das Judentum?

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht dem messianischen Rabbiner Mark S. Kinzer die Ehrendoktorwürde. Das belastet das jüdische Verhältnis zu einem katholischen Partner

von Zsolt Balkanyi-Guery  11.05.2026

Runder Geburtstag

Meister der Linien: Architekt Daniel Libeskind wird 80

Er hat weltberühmte Gebäude entworfen – aber noch nie eines für sich selbst. Für den Architekten ist das gar kein Widerspruch, denn ihn interessiert ja etwas anderes

von Julia Kilian  11.05.2026

New York

Familie orthodoxer Jugendlicher verklagt Uber nach mutmaßlicher Vergewaltigung

Ein Uber-Taxichauffeur soll das minderjährige Opfer transportiert und damit gegen Regeln verstoßen haben, bevor es zu dem Sexualverbrechen kam

 11.05.2026

London

Mann nach antisemitischem Angriff angeklagt

Der 34-Jährige soll in Enfield mehrere Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft bedroht, beleidigt und attackiert haben

 11.05.2026

London

Tausende demonstrieren gegen Judenhass

Die Kundgebung nahe der Downing Street fand vor dem Hintergrund einer Serie antisemitischer Vorfälle und Angriffe in Großbritannien statt

 11.05.2026

New York

Abe Foxman gestorben

Der Holocaust-Überlebende und frühere ADL-Chef galt über Jahrzehnte als eine der bekanntesten Stimmen im Kampf gegen Judenhass in den USA

 11.05.2026

Kanada

B’nai Brith: »Jüdische Kanadier werden terrorisiert«

Kanada erlebt eine Serie antisemitischer Gewalttaten. Laut einer jüdischen Organisation ist das Jahr 2026 für die Gemeinschaft bereits jetzt das gewalttätigste in ihrer jüngeren Geschichte

 10.05.2026

Medien

Kristin Helberg, der Hass auf Israel und der urdeutsche Wunsch nach Entlastung

Ein Kommentar von Jan Fleischhauer

von Jan Fleischhauer  10.05.2026

Berlin

Daniel Libeskind warnt vor Judenhass und AfD-Erfolgen

In einem Interview kritisiert der Architekt die israelische Regierung und äußert Sorgen in Zusammenhang mit dem Erstarken der AfD in der Bundesrepublik. Auch spricht er über jüdische Identität

 08.05.2026