Schottland

Der Hund und der Hitlergruß

Poitisch missbraucht? Mops Buddha aus Schottland Foto: Screenshot YouTube

Ein Schotte, der dem Mops seiner Freundin den Hitlergruß beigebracht hat, will kein Hassverbrechen begangen haben. Wie die Jewish Telegraphic Agency (JTA) berichtete, bestritt der 29‐Jährige in der vergangenen Woche entsprechende Vorwürfe vor Gericht.

Klicks Der Mops namens Buddha war dressiert worden, die rechte Pfote zu heben, sobald Worte wie »Heil Hitler« oder »Vergast die Juden« fielen. Einen entsprechenden Kurzfilm hatte der Angeklagte auf YouTube gepostet. Im Mai war der Mann dem Bericht zufolge festgenommen worden, nachdem er das beleidigende Video gepostet hatte. Es wurde fast drei Millionen Mal geklickt.

Später postete der 29‐Jährige ein weiteres Video, in dem er sich für das erste Video entschuldigte. Es sei nur ein Witz gewesen, er sei kein Nazi. Er habe nur seine Freundin ärgern wollen, weil sie ständig davon rede, wie niedlich ihr Mops sei. Es tue ihm leid, dass er die jüdische Gemeinde beleidigt habe, und er wolle sich entschuldigen, behauptete der Schotte in dem Kurzfilm. ag

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