Frankreich/Iran

Antisemitisches Stelldichein in Teheran

Dieudonné M’bala M’bala Foto: dpa

Der für seinen Antisemitismus bekannte französische »Komiker« Dieudonné M’bala M’bala ist vergangene Woche in Teheran mit Irans früherem Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zusammengetroffen. Wie die Nachrichtenagentur JTA meldete, habe der frühere Staatschef ihn einen »großen Künstler« genannt.

Quenelle Dieudonné überreichte Ahmadinedschad eine goldene Skulptur mit einem Mann, der die sogenannte Quenelle zeigt, einen antisemitischen Gruß, der entfernt an den Hitlergruß erinnert und von Dieudonné erfunden wurde.

Ahmadinedschad ist nicht der Erste, dem Dieudonné seine goldene Quenelle schenkt. Er hat sie in den vergangenen Monaten einer Reihe weiterer Personen überreicht, die sich als Antizionisten verstehen. Ahmadinedschad war in seiner Amtszeit wiederholt als Holocaustleugner aufgefallen und hatte mehrmals den Wunsch geäußert, Israel müsse verschwinden. ja

USA

Angriff auf Koscher-Markt wird als Terrorfall behandelt

Die Täter stehen der in weiten Teilen antisemitischen Gruppe der »Schwarzen Hebräer« nahe

 13.12.2019

Großbritannien

Jüdische Gemeinschaft erleichtert über Corbyns Niederlage

Große Mehrheit der Briten straft umstrittenen Labour-Politiker ab – und schenkt Boris Johnson das Vertrauen

 13.12.2019

BDS

Trump unterzeichnet Dekret gegen Judenhass an Hochschulen

Unis, die Antisemitismus auf ihrem Campus nicht konsequent genug bekämpfen, müssen mit Einbußen rechnen

 12.12.2019

Antisemitismus

»Eine globale Bedrohung«

Liebe Geft über Judenhass, US-Präsident Donald Trump und die Wirkung von Schoa-Erziehung

von Ayala Goldmann  12.12.2019

Brüssel

Erstes Kennenlernen

Die neue EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen trifft Vertreter aus Europas jüdischen Gemeinden

von Michael Thaidigsmann  12.12.2019

Israeli American Council

Von wegen bester Freund

Immer wieder macht US-Präsident Trump mit antisemitischen Anspielungen von sich reden – wie zuletzt bei einer Rede in Florida

von Daniel Killy  12.12.2019