Israel

Zwei Verletzte bei Messerattacke in Jerusalem

Sicherheitskräfte sind am Mittwochfrüh am Tatort. Foto: Copyright (c) Flash 90 2023

Zwei Menschen sind am Mittwochfrüh bei einem mutmaßlichen Terrorangriff verletzt worden. Bei den Opfern handelt es sich israelischen Medienberichten zufolge um eine 18-jährige Frau und einen 25-jährigen Mann, die als Sicherheitskräfte tätig sind.

Der Tatort befindet sich an einem Checkpoint in Gush Etzion, einem der Eingänge nach Jerusalem, vor einem Tunnel.

Am frühen Morgen ging der erste Anruf beim Rettungsdienst Magen David Adom ein. Die beiden Opfer wurden zunächst vor Ort behandelt. Im Shaare Tzedek-Krankenhaus hieß es, die Verletzungen seien »leicht bis mittelschwer«.

Ein Regionalrat in Gush Etzion, Shlomo Ne’eman, kommentierte den mutmaßlichen Terrorangriff. Er erklärte »das Volk Israel« werde sich »von diesen Barbaren weder einschüchtern lassen, noch werden sie unsere ewige Verbindung zum Land Israel abbrechen.«

Der mutmaßliche Täter ist israelischen Zeitungen zufolge der 15-jährige palästinensische Araber Muhammed Abu Hamed aus dem Dorf Al-Khader, der auf einem elektrischen Fahrrad zum Tatort kam und die Opfer mit einem Messer attackierte. Er wurde während des Angriffs von Sicherheitskräften getötet. ja

Nachrichten

Wohnen, Defizit, Währung

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  22.04.2026

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Kommentar

Was hat der Konflikt mit dem Iran Israel gebracht?

Eine ernüchternde Bilanz von Roman Haller

 22.04.2026

Meinung

Die Isaac Accords – Kooperation statt Symbolik

Im Gegensatz zu den Abraham Accords geht es bei dem Vertrag zwischen Argentinien und Israel nicht um eine Normalisierung der Beziehungen, sondern um eine Vertiefung. Gerade darin liegt seine politische Logik

von Carsten Ovens  22.04.2026

Berlin

Israelischer Starkoch auf den Spuren seiner deutschen Großmutter

Schnitzel - das klingt erst einmal sehr deutsch. Dieses Schnitzel allerdings kommt anders daher. Ein Besuch im Berliner Restaurant »Berta«, das ein israelischer Starkoch nach seiner deutschen Großmutter benannt hat

von Nina Schmedding  22.04.2026

Jerusalem

Klima-Forscher: Teile Israels könnten unbewohnbar werden

Israelische Klimaforscher sagen, der südliche Arava-Raum, Eilat sowie das Jordantal seien besonders gefährdet

 22.04.2026

Westjordanland

Berichte über Verletzte nach Siedler-Angriff

Radikale Siedler haben Berichten zufolge in einem Dorf palästinensischen Besitz in Brand gesteckt. Mehrere Menschen mussten wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden

 22.04.2026

Terroristen-Gefängnis

Hamas-Terroristen belästigten Reservistinnen sexuell

Eine Reservistin sagt dem Sender KAN, Häftlinge hätte vor ihr masturbiert und ihr erniedrigende Blicke zugeworfen. Die psychischen Folgen seien bis heute spürbar

 22.04.2026

Tel Aviv

Mutter von Hersh Goldberg-Polin veröffentlicht Buch über Kampf für ihren Sohn

Sie habe vor allem die Wahrheit erzählen wollen, sagt Rachel Goldberg-Polin – und diese sei »sehr hässlich«

 22.04.2026