Nahost

Wieder Raketen in Richtung Israel abgefeuert

Das Iron-Dome-Luftabwehrsystem startete in der Nacht Raketen, um Geschosse abzufangen, die aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden. Foto: copyright (c) Flash90 2022

Palästinensische Terroristen im Gazastreifen haben in der Nacht zu Samstag erneut Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Eine Rakete sei auf israelischem Gebiet, eine zweite noch im Gazastreifen niedergegangen, teilte die israelische Armee mit. Später sei noch eine dritte Rakete abgefeuert worden. Augenzeugen zufolge wurden im Gazastreifen zwei Menschen durch eine der Raketen verletzt. Israelische Medien berichteten, die beiden anderen hätten keinerlei Schaden angerichtet.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Israel hat seine Grenze zum Gazastreifen für Tausende von Arbeitern und Händlern bis auf weiteres geschlossen. Der Personenübergang wurde am Sonntag nicht wie üblich zu Beginn der israelischen Arbeitswoche geöffnet. »Über die Wiedereröffnung des Übergangs wird abhängig von Sicherheitserwägungen entschieden werden«, teilte die zuständige Cogat-Behörde am Samstag mit. In den vergangenen Monaten hatte Israel Tausende von Arbeitsgenehmigungen an Arbeiter aus dem Gazastreifen ausgegeben, um die Lage in dem blockierten Gebiet zu verbessern.

Sderot Bereits in der Nacht zum vergangenen Donnerstag waren Raketen auf das israelische Grenzgebiet abgefeuert worden. Zweimal ertönten die Sirenen im südlichen Teil des Landes, wie die israelische Armee auf Twitter mitteilte. Nachdem am Abend eine Rakete im Bereich der Grenzstadt Sderot eingeschlagen war, ging eine zweite in der Nacht abgefeuerte Rakete im Gazastreifen selbst nieder.

Zunächst war von insgesamt vier in der Nacht abgefeuerten Raketen die Rede gewesen. Eine israelische Armeesprecherin korrigierte diese Angaben am Morgen. Der Alarm sei in dem Fall zwar durch »Feuer aus dem Gazastreifen, aber nicht Raketen« ausgelöst worden.

Die Lage in Jerusalem war zuletzt wieder extrem angespannt. In den vergangenen Tagen war es auf dem Tempelberg zu Zusammenstößen von gewalttätigen Palästinensern mit israelischen Sicherheitskräften gekommen. Dabei gab es zahlreiche Verletzte. Die Auseinandersetzungen verschärften die Spannungen nach einer Terrorwelle in den vergangenen Wochen weiter.

Israels Außenminister Yair Lapid betont, Israel sei dem Status quo auf der heiligen Stätte verpflichtet. »Muslime beten auf dem Tempelberg, Nicht-Muslime besuchen ihn«, sagte Lapid am Sonntag in Jerusalem. »Es gibt keine Veränderung, es wird keine Veränderung geben«, sagte er. »Wir haben keine Pläne, den Tempelberg zwischen Religionen aufzuteilen.«

Lapid sagte, die im Gazastreifen herrschende islamistische Hamas versuche, auf dem Tempelberg gezielt Unruhe zu stiften. »Zwei- bis dreihundert Extremisten wurden von Hamas geschickt, um Konfrontationen anzufachen«, sagte er. »Auf der anderen Seite kamen allein gestern 95.000 friedliche (muslimische) Gläubige auf den Tempelberg, um eine heilige Zeremonie abzuhalten.« Israel habe dafür gesorgt, dass während des Fastenmonats Ramadan Hunderttausende Muslime auf dem Tempelberg beten konnten. Während der Zeit habe Israel auch »erhebliche Bemühungen unternommen, um jüdische Extremisten zu stoppen«. Sicherheitskräfte hätten Provokationen unterbunden. dpa

Philosophie

Habermas, Israel und die Juden

Eine kritische Würdigung

von Frederek Musall  18.03.2026

Krieg gegen Mullahs

Israel tötet Irans Geheimdienstchef Esmail Khatib

Esmaeil Khatib wurde in der Nacht zu Mittwoch in Teheran getötet

 18.03.2026 Aktualisiert

Nahost

Iran richtet angeblichen Mossad-Spion hin

Wegen angeblicher Spionage für den israelischen Geheimdienst lässt der Iran einen Mann hinrichten. Die Justiz wirft ihm vor, sensible Informationen weitergegeben zu haben

 18.03.2026

Nahost

Iran greift Israel mit Streumunition an

Auch die Golfstaaten geraten erneut unter Beschuss. Die Lage im Überblick

 18.03.2026

Iran

Israel fliegt Angriffe auf Basidsch-Einheiten

Die iranischen Basidsch-Einheiten sind für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt. Israels Armee nimmt die paramilitärische Organisation weiterhin ins Visier

 17.03.2026

Nahost

Hisbollah soll umfangreiche Raketenangriffe planen

Nach den Raketen aus dem Iran müssen die Menschen in Israel nach Erkenntnissen des Militärs mit Angriffen durch die Hisbollah rechnen. Derzeit laufen israelische Angriffe gegen die Terror-Miliz

 17.03.2026

Krieg gegen Iran

Netanjahu wünscht Iranern »Jahr der Freiheit«

Nach der Tötung iranischer Funktionäre richtet Netanjahu persönliche Grüße zum persischen Neujahrsfest an die Menschen im Iran. Was steckt hinter der Botschaft?

 17.03.2026

Nahost

Libanesischer Soldat stirbt nach israelischem Angriff

Die libanesische Armee ist im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah neutral und beteiligt sich nicht an den Kämpfen. Dennoch geraten einige Soldaten unter Beschuss

 17.03.2026

Judenhass

»Es bleibt eine Sekte«

Andreas Büttner verlässt die Partei, weil ein Landesverband den Zionismus ablehnt. Das sorgt innerhalb der Linken für Diskussionen

 17.03.2026