Jerusalem

Terroranschlag an Straßenbahnhaltestelle

Polizei und Rettungshelfer am Tatort Foto: Flash90

In Jerusalem ist heute am späten Nachmittag ein Auto an einer Straßenbahnhaltestelle in eine Gruppe von Menschen gerast. Dabei wurden dem Fernsehsender Channel 2 zufolge acht Menschen verletzt, zwei davon schwer – darunter ein drei Monate altes Baby, das in die Notaufnahme des nahegelegenen Hadassah-Krankenhauses eingeliefert wurde. Es ist dort am Abend verstorben.

Fluchtversuch Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus. Der Fahrer des Wagens, der in die Menschenmenge an der Haltestelle Ammunition Hill gerast war, versuchte anschließend, zu Fuß zu fliehen. Dabei wurde von Polizisten auf ihn geschossen. Laut Polizeiangaben handelt es sich um einen Einwohner von Ost-Jerusalem, der bereits wegen terroristischer Gewalttaten in Haft gesessen haben soll.

In den vergangenen Wochen war die Jerusalemer Straßenbahn, die den Ost- und den Westteil der Stadt miteinander verbindet, immer wieder Ziel von Angriffen und Steinwürfen arabischer Bewohner der Hauptstadt geworden. ja

Terror

Ex-Geisel Arbel Yehoud wurde dauerhaft sexuell missbraucht

Die Deutsch-Israelin spricht mehr als ein Jahr nach ihrer Freilassung über die schockierenden Erlebnisse in Gaza

von Sabine Brandes  15.02.2026

Ehemalige Geiseln

»Unsere Liebe hat das Unvorstellbare überlebt«

Arbel Yehoud und Ariel Cunio waren voneinander getrennt und völlig isoliert in Gaza. Jetzt versuchen sie, ihr gemeinsames Leben wiederaufzubauen

von Arbel Yehoud und Ariel Cunio  15.02.2026

Israel

Netanjahus Sündenböcke

Der Premierminister legt einen Antwortenkatalog zum Versagen am 7. Oktober 2023 vor

von Sabine Brandes  15.02.2026

Wetter

Jerusalem und Tel Aviv an Spitze der Luftverschmutzung weltweit

Ein ungewöhnlich heftiger Sandsturm überzog Israel am Wochenende mit einer gefährlichen orange-grauen Staubwolke

von Sabine Brandes  15.02.2026

Jerusalem

Netanjahu weiterhin skeptisch gegenüber Iran-Deal

Ein Abkommen müsse weit über das Atomprogramm hinausgehen und auch Irans regionale Stellvertreterorganisationen einbeziehen, sagt der Ministerpräsident

 13.02.2026

Tel Aviv

Barak bedauert Kontakte zu Epstein und räumt problematische Formulierungen ein

Er habe im Rückblick »gründlicher urteilen« müssen und bedaure bereits das erste Treffen mit dem Investor im Jahr 2003, sagt der frühere Ministerpräsident

 13.02.2026

Öffentlicher Nahverkehr

Jetzt auch am Schabbat: Busverbindung von Tel Aviv zum Flughafen Ben Gurion

Die Linie 711, die bisher zwischen Tel Aviv und der Stadt Shoham unterwegs ist, wird künftig über den Flughafen geführt

 13.02.2026

Israel

Gesetz: Der 7. Oktober soll nicht »Massaker« heißen

Das Büro von Premierminister Netanjahu ließ das Wort für den Titel des Gedenktages streichen. Überlebende und Angehörige außer sich vor Wut

von Sabine Brandes  12.02.2026

Nahost

Israels digitale Front gegen Teheran

Hunderte Cyberattacken wurden in zwölf Monaten abgewehrt. Behörden sprechen von einer »ausgedehnten iranischen Kampagne«

von Sabine Brandes  12.02.2026