Jerusalem

Terroranschlag an Straßenbahnhaltestelle

Polizei und Rettungshelfer am Tatort Foto: Flash90

In Jerusalem ist heute am späten Nachmittag ein Auto an einer Straßenbahnhaltestelle in eine Gruppe von Menschen gerast. Dabei wurden dem Fernsehsender Channel 2 zufolge acht Menschen verletzt, zwei davon schwer – darunter ein drei Monate altes Baby, das in die Notaufnahme des nahegelegenen Hadassah-Krankenhauses eingeliefert wurde. Es ist dort am Abend verstorben.

Fluchtversuch Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus. Der Fahrer des Wagens, der in die Menschenmenge an der Haltestelle Ammunition Hill gerast war, versuchte anschließend, zu Fuß zu fliehen. Dabei wurde von Polizisten auf ihn geschossen. Laut Polizeiangaben handelt es sich um einen Einwohner von Ost-Jerusalem, der bereits wegen terroristischer Gewalttaten in Haft gesessen haben soll.

In den vergangenen Wochen war die Jerusalemer Straßenbahn, die den Ost- und den Westteil der Stadt miteinander verbindet, immer wieder Ziel von Angriffen und Steinwürfen arabischer Bewohner der Hauptstadt geworden. ja

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Tel Aviv

Neues deutsches U-Boot in Israel eingetroffen

Die »INS Drakon« ist das sechste U-Boot der israelischen Flotte

 25.09.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Eisenkot will nicht mit arabischen Parteien koalieren

Der Vorsitzende der Yashar-Partei sagt, wolle mit »jeder zionistischen Partei« zusammenarbeiten. Vier Grundsätze müssten jedoch akzeptiert werden

 25.09.2026

Gaza

Zwei IDF-Reservisten bei Drohnenexplosion getötet

Der tödliche Vorfall ereignete sich an einem Militärposten im nördlichen Gazastreifen

 25.09.2026

Terror-Infrastruktur

Tunnelschacht und Waffen im Westjordanland entdeckt

Ermittler nahmen vier Personen fest, die sich am Fundort befanden. Sie wurden zur weiteren Befragung mitgenommen

 25.09.2026 Aktualisiert

Dokumentation

»Völkermord: Die größte Lüge des Jahrhunderts«

Die Rede von Israels Premier Benjamin Netanjahus vor der UNO-Vollversammlung im Wortlaut

 25.09.2026

Bildung

Handys weg!

In Tel Avivs Schulen müssen Mobiltelefone künftig im Schließfach bleiben

von Sabine Brandes  24.09.2026

Politische Einflussnahme

»Katargate« bringt Netanjahu und sein engstes Umfeld unter Druck

Neue, brisante Informationen zur Affäre um mutmaßliche Verbindungen zwischen Mitarbeitern des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Katar könnten weitreichende Folgen haben

 24.09.2026

Tel Aviv

Fall eines Grenzpostens erleichterte Hamas-Angriff auf Be’eri

Einer Untersuchung zufolge war die Einheit nicht auf einen groß angelegten Überraschungsangriff vorbereitet

 24.09.2026