Corona

Tel Aviv verschiebt Gay-Pride-Parade

Bunt: Gay-Pride-Parade in Tel Aviv (Archivfoto) Foto: Flash 90

Tel Aviv hat die im nächsten Monat geplante Gay-Pride-Parade wegen der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben. Eine Sprecherin der Stadt teilte am Sonntag mit, angesichts der Pandemie hätten die Veranstalter der vier größten Pride-Paraden in Israel - Haifa, Jerusalem, Beerscheva und Tel Aviv - gemeinsam beschlossen, diese vorerst zu verschieben.

Im vergangenen Jahr hatten rund 250.000 Menschen an dem Ereignis teilgenommen und gleiche Rechte für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle (LGBT) gefordert. 

Man hoffe aber, sie noch später in diesem Sommer nachholen zu können, sagte sie, ohne konkrete Daten zu nennen. »Der Pride-Monat Juni wird trotzdem durch virtuelle Ereignisse gefeiert werden.«

Israels Gay-Pride-Parade zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Im vergangenen Jahr hatten rund 250.000 Menschen an dem Ereignis teilgenommen und gleiche Rechte für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle (LGBT) gefordert.  dpa

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