Corona

Tel Aviv verschiebt Gay-Pride-Parade

Bunt: Gay-Pride-Parade in Tel Aviv (Archivfoto) Foto: Flash 90

Tel Aviv hat die im nächsten Monat geplante Gay-Pride-Parade wegen der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben. Eine Sprecherin der Stadt teilte am Sonntag mit, angesichts der Pandemie hätten die Veranstalter der vier größten Pride-Paraden in Israel - Haifa, Jerusalem, Beerscheva und Tel Aviv - gemeinsam beschlossen, diese vorerst zu verschieben.

Im vergangenen Jahr hatten rund 250.000 Menschen an dem Ereignis teilgenommen und gleiche Rechte für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle (LGBT) gefordert. 

Man hoffe aber, sie noch später in diesem Sommer nachholen zu können, sagte sie, ohne konkrete Daten zu nennen. »Der Pride-Monat Juni wird trotzdem durch virtuelle Ereignisse gefeiert werden.«

Israels Gay-Pride-Parade zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Im vergangenen Jahr hatten rund 250.000 Menschen an dem Ereignis teilgenommen und gleiche Rechte für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle (LGBT) gefordert.  dpa

Essay

Der Flüchtlingsstatus der Palästinenser muss endlich enden!

Wer über Asyl spricht, muss auch über die Bedingungen sprechen, unter denen Schutz wieder entfallen sollte

von Steven Guttmann  16.07.2026

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Herkunft und Sympathien der Spielerikone kursieren, erzählen die Söhne eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine andere, besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  16.07.2026 Aktualisiert

Italien

Wenn Anne Frank und Primo Levi mit »Nazis« beschmiert werden

Erneut antisemitischer Vandalismus gegen ein Holocaust-Gedenkgemälde in Mailand

 16.07.2026

Israel

Knesset beschließt Ausweitung geschlechtergetrennter Studiengänge

In Zukunft sollen auch Master- und Promotionsstudiengänge getrennt ür Frauen und Männer ermöglicht werden

 16.07.2026

Washington D.C.

Künftige kolumbianische Regierung will Botschaft nach Jerusalem verlegen

Damit gibt es bald neun diplomatische Vertretungen in der israelischen Hauptstadt

 16.07.2026

Westjordanland

Sicherheitsbehörden: Angriffe gewaltbereiter Siedler gehen zurück

Seit dem Höchststand im März sollen die Zahlen zuletzt aufgrund der Maßnahmen von Armee, Inlandsgeheimdienst und Polizei zurückgegangen sein

 16.07.2026

Tel Aviv

Eisenkot erhebt schwere Vorwürfe gegen Netanjahu

Netanjahu habe ihn vor Jahren als Generalstabschef gebeten, Soldaten auf den Golanhöhen in einen Schutzbunker zu schicken – in einem Gebiet, in dem sein Sohn Avner stationiert war

 16.07.2026

Wahlkampf

Der Anti-Bibi

Erstmals führt Gadi Eizenkot mit seiner Partei Jaschar die Wahlumfragen an. Wer ist der überraschende Top-Herausforderer?

von Joshua Schultheis  16.07.2026

Israel

Oberstes Gericht stoppt Gesetz zum Schutz ultraorthodoxer Verweigerer des Wehrdienstes

Die Richter kündigen zudem eine rasche Anhörung über die Rechtmäßigkeit der Regelung an

 16.07.2026