Tourismus

Reisewarnungen für Israelis

Eine ägyptische Händlerin verkauft am Strand von Paradis Sweir Schmuck. Das Urlaubsziel im Süden des Sinai wurde während der Sukkot-Feiertage 2016 auch von Israelis besucht. Foto: Flash 90

Während der jüdischen Feiertage (Rosch Haschana, Jom Kippur, Sukkot und Simchat Tora) werden Hunderttausende Israelis wie jedes Jahr ins Ausland reisen. Gut eine Woche vor Beginn der Hohen Feiertage haben israelische Behörden eine Reisewarnung für die Türkei, Ägypten und Jordanien herausgegeben – beziehungsweise erneuert. Vor allem wird jetzt vor Reisen auf die Sinai-Halbinsel gewarnt: ein Ziel, das vor allem bei jungen Israelis jahrzehntelang sehr beliebt war.

Anti-Terror-Büro Das Anti-Terror-Büro im Amt des israelischen Regierungschefs hob am Montag hervor, dass der Sinai zuletzt im April Schauplatz eines islamistischen Terroranschlags war, als Schützen des sogenannten Islamischen Staats einen Kontrollpunkt am Katharinenkloster attackierten. Am vergangenen Donnerstag waren bei einem Anschlag im Norden der Sinai-Halbinsel 18 ägyptische Polizisten getötet worden.

Über die Türkei hieß es in der Mitteilung laut »Times of Israel«, Istanbul und andere türkische Städte seien seit Längerem im Visier von islamistischen Terroristen und kurdischen Separatisten. Israelische Institutionen seien besonders gefährdet. Generell sollten israelische Bürger auf Reisen besonders aufmerksam sein – auch in westeuropäischen Hauptstädten und Nordamerika. ag

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