Israel

Polizei vereitelt Handy-Schmuggel per Drohne ins Gefängnis

Der Versuch, mit einer Drohne Mobiltelefone in ein israelisches Gefängnis zu schmuggeln, misslang. Foto: imago

Die israelische Polizei hat im Norden des Landes den Schmuggel mehrerer Handys per Drohne in ein Gefängnis verhindert.

Drei Verdächtige mit gefälschten Ausweisen seien vor dem Gilboa-Gefängnis festgenommen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Sie hätten beabsichtigt, die Drohne über das Gelände fliegen zu lassen, um darüber die Handys abzuwerfen. Einem Bericht der Nachrichtenseite »Ynet« zufolge sind die drei Männer Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation Islamischer Dschihad.

Adressaten der Drohnen-Lieferung seien Insassen der Haftanstalt gewesen. Auch zwei Insassen des Gefängnisses seien an der Aktion beteiligt gewesen, berichtete »Ynet«. In Gilboa sitzen rund 800 palästinensische Häftlinge ein.

ANWERBUNG Unterdessen teilte der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet am Donnerstag mit, man habe eine Terrorzelle der Hisbollah ausgehoben, die versucht hatte, Araber in Israel für mögliche Terroranschläge zu rekrutieren. Unter den Verdächtigen sei eine Frau, die in der Bibliothek der Hebräischen Universität Jerusalem arbeite.

Laut Schin Bet sei die Frau von der Al-Quds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden bei einer Konferenz in der libanesischen Hauptstadt Beirut 2015 angeworben worden, berichtete die Tageszeitung »Israel Hayom«. dpa/ja

Sport

Teamgeist und Trikottausch

Nach der kriegsbedingten Verschiebung wird die 22. Makkabiade in Jerusalem zum Fest jüdischen Zusammenhalts. Mehr als 8000 Sportler aus aller Welt gehen in Israel an den Start

von Sabine Brandes  08.07.2026

Nachrichten

Pillen, Wahlen, Gaza

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  08.07.2026

Nahost

Reaktion auf Beschuss von Schiffen: USA greifen Ziele im Iran an und verschärfen Sanktionen

Die Luftschläge richten sich auch gegen die iranischen Revolutionsgarden

 08.07.2026 Aktualisiert

Sicherheit

Der NATO-Gipfel darf nicht zum Kniefall vor dem national-islamistischen Autokraten Erdoğan werden

Ein Kommentar von Ali Ertan Toprak

von Ali Ertan Toprak  08.07.2026

Interview

»Ich würde gerne mit Benjamin Netanjahu sprechen«

Der umstrittene Podcaster Ben Berndt schreibt Mediengeschichte. Sein YouTube-Format »Ungeskriptet« erreicht Millionen. Ein Gespräch

von Sven Gösmann, Stella Venohr  07.07.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Deutschland verfünffacht Beitrag für Yad Vashem

Die Gedenkstätte Yad Vashem in Israel erinnert an die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden. Die Bundesrepublik will sich künftig verstärkt an der Finanzierung beteiligen

 07.07.2026

Schweiz

Ein Jahr Gefängnis für jugendlichen Täter

Der Schweizer mit tunesischen Wurzeln hatte am 2. März 2024 auf der Straße einen orthodoxen Juden niedergestochen. Am Dienstag wurde der 17-Jährige verurteilt

von Nicole Dreyfus  07.07.2026

Humantitäre Hilfe

IDF arbeitet mit an Venezuelas Wiederaufbau

Nach den verheerenden Erdbeben entwickelt eine IDF-Delegation mit der Übergangsregierung einen Plan für die zerstörten Regionen. Oberrabbiner Cohen hofft, dass die humanitäre Operation ein erster Schritt zur Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Caracas und Jerusalem sein könnten

von Sabine Brandes  07.07.2026

Jerusalem

Deutschland verfünffacht Unterstützung für Yad Vashem

Außenminister Wadephul und sein israelischer Amtskollege Sa’ar haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Ausbau der Förderung für die israelische Holocaust-Gedenkstätte angekündigt. In den Fragen zu Iran und Libanon herrschte Einigkeit, beim Westjordanland nicht

von Sabine Brandes  07.07.2026