Westjordanland

Palästinensische Autoattacke nahe Jerusalem

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Siedlung Elasar. Foto: Flash90

Ein Palästinenser hat im Westjordanland mit seinem Auto zwei Israelis gerammt. Bei der Attacke wurden ein 17-Jähriger und eine 19-Jährige schwer verletzt, teilte der israelische Rettungsdienst am Freitag mit. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht. Ein Polizist auf dem Nachhauseweg habe den Angreifer erschossen, teilte die Polizei mit. Der Vorfall hat sich nahe der Siedlung Elasar südwestlich von Bethlehem ereignet. Bilder vom Tatort zeigten ein auf dem Dach liegendes Auto im Graben neben einem Bushaltestellen-Häuschen.

Gusch Etzion Erst vergangene Woche war im Bereich Gusch Etzion südlich von Jerusalem die Leiche des 19 Jahre alten Soldaten Dvir Sorek gefunden worden. Das Opfer, das zur Tatzeit zivile Kleidung trug, war auch Jeschiwa-Student. Seine Leiche wies zahlreiche Stichverletzungen auf.

Zwei Tage nach dem Anschlag nahmen Sicherheitskräfte im Westjordanland zwei palästinensische Tatverdächtige fest. Es handele sich um zwei junge Männer – Jahrgang 1995 und Jahrgang 1989 – aus Beit Kahil nahe Hebron, teilte Israels Inlandsgeheimdienst Schin Bet mit. Der Jüngere sei ein Aktivist der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas. ja/dpa

Türkei

Ehemalige israelische Soldatin in Istanbul festgenommen

Die Frau konnte erst nach diplomatischem Druck nach Hause zurückkehren

 27.02.2026

Spannungen in Nahost

USA raten Teil des Jerusalemer Botschaftspersonals und Angehörigen, Israel zu verlassen

Die amerikanische Botschaft empfiehlt US-Bürgern, die Möglichkeit einer Ausreise zu prüfen und warnt vor weiteren Maßnahmen

 27.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Kotel ist für alle da

Die Klagemauer könnte in Zukunft einzig vom orthodoxen Rabbinat verwaltet werden. Was als Schutz der Heiligkeit verkauft wird, wäre ein Angriff auf religiöse Vielfalt

von Sophie Goldblum  27.02.2026

Israel

Neue Pizza-Regeln für die Luftwaffe

Soldaten sollen künftig darauf verzichten, sich Speisen direkt ins Hauptquarter liefern zu lassen. Warum?

 27.02.2026

Verstrickungen

Geschäfte mit einem Mörderregime

Wie ein iranischer Banker ein europäisches Immobilienimperium aufbaute – inklusive Hilton-Hotels in Deutschland

von Philip Plickert  27.02.2026

Tel Aviv

Ex-Geisel Matan Angrest berichtet von Verhören und Folter durch die Hamas

Zum ersten Mal seit seiner Freilassung hat Angrest über seine Zeit in der Gewalt der Hamas gesprochen

 27.02.2026

Debatte

»Sie war mehr als froh, als alles zu Ende war«: Berlinale-Kreise: Tuttle überfordert und resigniert

Wie geht es nach Debatten um die Berlinale weiter? Eine Krisensitzung bringt nach Angaben des Kulturstaatsministers keine Entscheidung - zumindest vorerst

 26.02.2026

Politik

US-Konsulate erstmals in jüdischen Siedlungen

Die Angebote stehen im Kontext wachsender Spannungen und anhaltender Gewalt im Westjordanland

von Sabine Brandes  26.02.2026

Diplomatie

Israel und Indien vereinbaren »besondere strategische Partnerschaft«

Bislang galt für Israel: »Besondere strategische Partnerschaften« bestehen nur mit Deutschland und den USA. Jetzt wird auch die Zusammenarbeit mit Indien so eingestuft. Das hat Vorteile für beide

 26.02.2026