Nahost

Israel: Je länger die Hamas sich weigert, die Geiseln freizulassen, desto heftiger werden die Schläge

Benjamin Netanjahu bei einem Besuch im Gazastreifen (Archiv) Foto: IMAGO/Aton Chile

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist in den nördlichen Gazastreifen gereist. Die Hamas werde immer mehr Schläge einstecken müssen, sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros bei einem Besuch israelischer Soldaten.

Demnach waren auch Verteidigungsminister Israel Katz und Generalstabschef Ejal Zamir bei dem Besuch dabei. Sie hätten dabei auch betont, wie wichtig es sei, den militärischen Druck auf die Terrororganisation aufrechtzuerhalten. 

Je länger die Hamas sich weigere, die Geiseln freizulassen, desto heftiger würden die Schläge, sagte Katz laut Netanjahus Büro während des Aufenthalts im Gazastreifen. 

Netanjahu war zuletzt im vergangenen Juli in dem abgeriegelten Küstenstreifen gewesen. Damals stattete er israelischen Soldaten im südlichen Gazastreifen einen ebenfalls unangekündigten Besuch ab.

Israels Truppen sind derzeit dabei, im Norden des Küstengebiets eine sogenannte »Sicherheitszone« auszubauen. Verteidigungsminister Katz droht damit, Teile des Gazastreifens dauerhaft einzunehmen. Die israelische Regierung will damit eigenen Angaben nach auch den Druck auf die Hamas erhöhen, die Geiseln freizulassen. dpa

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