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Name, Hilfe, Gewalt

Demo in der Kaplan Street Foto: Flash 90

Name
Die Stadtverwaltung von Tel Aviv hat einen Abschnitt der Kaplan Street in »Kikar Hademokratia« umbenannt, den Demokratie-Platz. Bürgermeister Ron Huldai, der sich oft den Protesten gegen die Justizreform anschließt, ließ in einem Tweet wissen, dass die Entscheidung getroffen wurde, um an die an diesem Ort abgehaltenen Kundgebungen zu erinnern. »Im 75. Jahr des Bestehens des Staates Israel wurde im Gegensatz zu allem, was wir bisher geglaubt haben, deutlich, dass Demokratie nicht als selbstverständlich angesehen werden kann«, schrieb er. »An der Kreuzung Kaplan-Begin wie an Kreuzungen im ganzen Land geschieht seit 29 Wochen etwas Wunderbares – Menschen kommen zusammen, um für gemeinsame Werte zu kämpfen.«

Hilfe
Israel hat mit der »Operation Firebird« bei den verheerenden Waldbränden in Griechenland geholfen. Dabei waren die Maschinen der israelischen Hilfsmission zwei Tage lang bei extremen Temperaturen von über 45 Grad im Einsatz. Die Flugzeuge führten in einer koordinierten Aktion zahlreiche Einsätze durch, an denen sowohl Israelis als auch Griechen beteiligt waren. »Es wurden erhebliche Mengen Wasser aus der Luft abgeworfen«, so der Leiter der Operation, Chaim Bar-Gil von der israelischen Polizei. »Unser Hauptaugenmerk lag auf der Eindämmung der Brände und der Verhinderung neuer Ausbrüche. Trotz schwieriger Wetterbedingungen haben wir unser Ziel erreicht.«

Gewalt
Weitere Opfer in der arabischen Gemeinde: In der vergangenen Woche wurden die Cousins Rashaa Amash (28) und Mohammed Amash (19) erschossen, während sie auf einer Verlobungsfeier in der Kleinstadt Jisr-al-Zarka zu Gast waren. »Drei Maskierte betraten den Hof, bewaffnet mit Pistolen. Zuerst erschossen sie Rashaa, dann verfolgten sie Mohammed, ermordeten ihn und schossen weiter«, berichtete Rashaas Vater, Sami Amash. Damit steigt die Zahl der in der arabischen Gemeinschaft in diesem Jahr getöteten Menschen auf 129. Wenige Tage zuvor wurde der Sohn des stellvertretenden Bürgermeisters von Nazareth, der 30-jährige Maharan Ouiasi, getötet. Auch er wurde Opfer einer Schuss­attacke.

Medaillen
Israels Jugendmannschaft hat eine Goldmedaille bei der internationalen Mathematik-Olympiade geholt, die Anfang des Monats in Japan stattfand. Auch das Team, das an der Physik-Olympiade teilnahm, heimste mehrere Medaillen ein. Insgesamt kehrten die jungen Israelis mit elf Auszeichnungen nach Hause zurück. Bei den Wettkämpfen waren 80 Nationen mit insgesamt 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertreten. Die Goldmedaille holte Itamar Nir aus der zentral-israelischen Stadt Rehovot. »Das ist zweifellos eine großartige Leistung, und es scheint, dass Japan unser Glücksbringer ist«, sagte der israelische Botschafter in Japan, Gilad Cohen. »Durch diese Erfolge stärken wir die Bindungen zwischen unseren Nationen.

Milch
Israels Finanzminister Bezalel Smotrich hat bis zu den Hohen Feiertagen die Abschaffung des Zolls auf importierte Milch angekündigt. Derzeit liegt die Gebühr bei 40 Prozent. Smotrich nannte die Entscheidung «historisch» und fügte hinzu, er habe mit Vorsicht gehandelt, um den Mangel an Milch in den Regalen zu beseitigen, den die Israelis in den vergangenen Wochen erlebt hatten. Milch ist das meistverkaufte Produkt in Israel, immer wieder herrscht Knappheit. Die Gründe dafür sind meist unklar und werden von den Herstellern nicht veröffentlicht. «Dies ist eine Situation, die im Sommer, wenn die Kinder in Ferien sind und die Tischri-Feiertage nahen, nicht akzeptiert werden kann», so der Minister.

Solar
Forscher der Bar-Ilan-Universität haben ein Solarpanel aus 676 verschiedenen Materialien hergestellt, das Sonnenenergie in Strom umwandelt. Das Panel ist Teil einer neuen Art von Solarmodulen, die auf Grundlage der KI-basierten Materialwissenschaft entwickelt wurden, was bedeutet, dass Künstliche Intelligenz die Materialien entwirft. Das führe zu einem deutlich effizienteren Prozess bei der Solarmodulproduktion und mache diesen auch wesentlich kostengünstiger, erklärt die Universität. «Dies stellt die Zukunft von Solarmodulen und der Nutzung von Solarenergie dar», erklärte Hannah-Noa Barad, die die Forschung zusammen mit Uni-Präsident Arie Zaban durchführte.

Mullahs

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