Hadera

Mann nach Bericht über Haiangriff vor Israels Küste vermisst

Das Meer vor Hadera ist bei Urlaubern und Ortsansässigen beliebt Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Ein Mann soll in Israel laut Sanitätern und Polizei von einem Hai angegriffen worden sein. Der Mann werde vor der Mittelmeerküste gesucht, sei aber bislang nicht gefunden worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.

das Am Nachmittag sei ein Notruf eingegangen, wonach ein Mann von einem Hai gebissen wurde. Einsatzkräfte suchen laut Polizeiangaben seitdem das Meer ab. Haiangriffe sind in Israel äußerst selten.

Videos sollen den Haiangriff zeigen

Von israelischen und sozialen Medien verbreitete Videos sollen den Angriff in Hadera, das rund 50 Kilometer nördlich der Küstenmetropole Tel Aviv liegt, zeigen. Die Aufnahmen zeigen einen Hai und wie ein Mensch im Wasser strampelt, auch viel Blut ist zu sehen.

Israels Polizei sperrte eigenen Angaben zufolge den betroffenen Strandabschnitt. Israelischen Medien zufolge war das Schwimmen dort bereits zuvor eigentlich verboten. 

Sandbank- und Schwarzhaie sammeln sich in der Gegend

In der Gegend sammeln sich zwischen November und Mai Sandbank- und Schwarzhaie, die vermutlich von warmem Wasser, das aus einem nahe gelegenen Kraftwerk ins Meer gepumpt wird, angezogen werden. Die Haie gelten allgemein als nicht gefährlich für Menschen. Es war zunächst unklar, welcher Hai für den Angriff verantwortlich sein soll.

Forscher in Israel warnen schon lange davor, die Tiere zu stören. Medien zufolge schwimmen immer wieder Menschen mit den Haien. dpa

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  09.09.2026 Aktualisiert

Verteidigung

Nach Deal über VW-Werk: Israelische Rüstungsunternehmen wollen noch mehr in Deutschland investieren

Rafael und Elbit wollen die deutsch-israelische Zusammenarbeit bei der Produktion von Abwehrraketen und anderem Militärgerät erheblich ausweiten. Covenant will in Sachsen Marschflugkörper produzieren

 09.09.2026

Nachrichten

Basketball, Ärzte, Straßenbahn

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  09.09.2026

Mascha Malburg und Joshua Schultheis

In eigener Sache

Mascha Malburg und Joshua Schultheis werden mit dem Georg-Stefan-Troller-Preis ausgezeichnet

Die Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen und der freie Mitarbeiter erhalten die Auszeichnung für ihre Interviewreihe mit Juden aus Deutschland

 09.09.2026

Tourismus

Chinesische Influencer für Israel

Vor dem Krieg reisten jährlich rund 150.000 Besucher aus dem Reich der Mitte in den jüdischen Staat. Die Regierung versucht nun, diese Zielgruppe zurückzugewinnen

von Sabine Brandes  09.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  09.09.2026

26. Knesset

Die Unentschiedenen könnten die Wahl entscheiden

38 Parteien treten zur Knesset-Wahl an. Umfragen zufolge herrscht zwischen den Blöcken um Premier Netanjahu und der Opposition ein enges Patt

von Sabine Brandes  09.09.2026

Taglit

Emotionales Bootcamp mit Lior Raz

Israels Superstar kam kurz vor dem Start der fünften »Fauda«-Staffel nach Berlin, um sich für »Birthright« starkzumachen. Und für einen optimistischeren jüdischen Staat

von Sophie Albers Ben Chamo  09.09.2026