Jom Hasikaron

Land in Trauer

Gedenkzeremonie am Jom Hasikaron Foto: Flash 90

Am Dienstagabend beginnt in Israel mit dem Jom Hasikaron das Gedenken an die rund 25.000 seit der Staatsgründung vor 74 Jahren gefallenen Soldaten und an die über 3000 zivilen Opfer von Terroranschlägen.

An der Gedenkzeremonie an der Kotel sollen der Staatspräsident, der Kotel-Rabbiner, der Stabschef, der Oberrabbiner der IDF, der Bürgermeister von Jerusalem und Hinterbliebene teilnehmen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ein internationales Gedenken wird es online geben. Masa Israel Journey wird um 20 Uhr (israelischer Zeit) in einer Online-Zeremonie mit persönlichen Geschichten an die gefallenen Soldatinnen, Soldaten und Terroropfer erinnern. Das Gedenken soll 400.000 Menschen in jüdischen Gemeinden auf der ganzen Welt erreichen.

Die Rede von Ministerpräsident Naftali Bennet wurde bei Facebook übertragen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Kerzen Am Jom Hasikaron werden mehr als eine Million Menschen die Friedhöfe und Gräber überall im Land besuchen, Kerzen anzünden und kleine israelische Nationalflaggen mit Trauerflor anbringen. Ein zentrales Gedenken ist auf dem Friedhof des Jerusalemer Herzl-Bergs vorgesehen.

Ab Mittwochabend geht der Jom Hasikaron dann in die Feierlichkeiten zur Staatsgründung Israels über. Der Unabhängigkeitstag Jom Haazmaut fällt nach dem jüdischen Kalender auf den 5. Tag des Monats Ijar, in diesem Jahr der 5. Mai. Aus Sicherheitsgründen schließt Israel – wie stets vor großen Feiertagen und zu Wahlen – alle Grenzübergänge zum Westjordanland und zum Gazastreifen. Sie sind nur für Notfälle passierbar: ab Dienstagmorgen 3 Uhr bis Freitag. ja/kna

Wahlkampf in Israel

Opposition stellt Netanjahus Kriegsbilanz infrage

Der Ministerpräsident sei »nicht in der Lage, eine strategische Lösung zu erreichen«, sagt Oppositionsführer Jair Lapid

 01.04.2026

Nahost

11-jähriges Mädchen bei iranischem Streubombenangriff schwer verletzt

Die Lage im Überblick

 01.04.2026

Meinung

Hauptsache, Israel steht am Pranger!

Palmsonntag in Jerusalem und auf Social Media: Ein Rückblick

von Wolf J. Reuter  01.04.2026

Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist die Chance für den Nahen und Mittleren Osten

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  31.03.2026

Krieg

Israel geht von Sturz der iranischen Führung aus

Vom Iran geht laut Israels Regierungschef Netanjahu derzeit keine existenzielle Bedrohung mehr für Israel aus. Er sagt, Irans Führung sei »schwächer denn je«

 31.03.2026

Faktencheck

Gerüchte über Netanjahus Tod werden unbelegt verbreitet

Im Iran-Krieg wird immer wieder behauptet, der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sei tot. Aktuelle Videos von ihm sollen KI-generiert sein. Doch dafür gibt es keinen Beleg

 31.03.2026

Analyse

Ist das wirklich nicht unser Krieg?

Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur ein Albtraum für Israel, sondern auch eine reale Bedrohung für Europa

von Roman Haller  31.03.2026

Meinung

Nein, und nochmals nein!

Der rechtsextreme Minister Itamar Ben-Gvir sagt, das Gesetz zur Todesstrafe werde dem Volk Israel »den Stolz zurückbringen«. Dabei steht es im Widerspruch zu fundamentalen Werten des Judentums

von Esther Schapira  31.03.2026

Libanon

Zerstörung von Grenzdörfern soll Bedrohung durch Terror beenden

Israels Verteidigungsminister Katz kündigt drastische Maßnahmen im Süden des nördlichen Nachbarlandes an. Von dort aus erfolgen seit Jahren Angriffe der Hisbollah

 31.03.2026