Solidarität

Israels Präsident ehrt Springer-Chef Döpfner

Springer CEO Mathias Döpfner Foto: dpa

Mathias Döpfner, Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer, wird in Israel mit der Ehrenmedaille des Präsidenten ausgezeichnet. Der 62-Jährige sei »eine der prominentesten und mutigsten Stimmen in Europa und weltweit im langjährigen Kampf gegen Antisemitismus sowie in seiner entschlossenen Unterstützung des Staates Israel«, hieß es in einer Mitteilung des Präsidenten Isaac Herzog zur Begründung. 

Solidarität mit Israel und dem jüdischen Volk

»Döpfner handelt aus tiefer Verpflichtung gegenüber den Werten von Freiheit und Demokratie sowie in Solidarität mit dem jüdischen Volk«, teilte Herzog weiter mit. Unter seiner Führung habe der Springer-Verlag »klare Grundsätze der Verbundenheit mit Israel übernommen – im Einklang mit der Vision seines legendären Gründers Axel Springer«. 

Döpfner habe sich jahrelang für die Stärkung der deutsch-israelischen Beziehungen eingesetzt. Seit dem beispiellosen Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 und während des darauffolgenden Krieges habe er »beispiellose öffentliche Schritte unternommen, um Solidarität mit Israel zu zeigen«. So sei er »zu einem internationalen Symbol für Verpflichtung, Mut und Loyalität seinen Werten gegenüber geworden – selbst in Israels schwersten Stunden«.

Merkel erhielt die Medaille als erste Deutsche

Die Verleihung ist später in diesem Jahr geplant, ein konkretes Datum steht bislang nicht fest. Die Ehrenmedaille ist die höchste zivile Auszeichnung, die der Präsident in Israel verleiht. Als erste Deutsche wurde damit 2014 die damalige Kanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet. 

Zu den weiteren Empfängern der Auszeichnung in diesem Jahr zählen die US-israelische Milliardärin und Philanthropin Miriam Adelson, die Historikerin Dina Porat und der israelische Hightech-Pionier Yossi Vardi. dpa

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