Sicherheit

Israels Armee sieht Syrien als weitere Front an 

IDF-Generalstabschef Herzi Halevi Foto: copyright (c) Flash90 2024

Israel sieht sich nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad mit einer weiteren Front auf den Golanhöhen zu Syrien konfrontiert. »Seit gestern Abend sind wir an vier Fronten im Kampfeinsatz. Die Bodentruppen kämpfen an vier Fronten: gegen den Terrorismus in Judäa und Samaria (Westjordanland), im Gazastreifen, im Libanon, und gestern Abend haben wir Truppen in syrisches Gebiet verlegt«, sagte Generalstabschef Herzi Halevi vor Rekruten.

Israel betonte jedoch, dass die Armee sich nicht in die internen Ereignisse in Syrien einmischen werde.

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Zuvor hatte Israel angesichts der Übernahme der Kontrolle in Syrien durch Rebellen seine Streitkräfte in die Pufferzone auf den besetzten Golanhöhen verlegt. Es seien Truppen »in der Pufferzone und mehreren anderen für die Verteidigung notwendigen Orten« positioniert worden, darunter auch auf der syrischen Seite des Berges Hermon.

»Wir werden es keiner feindlichen Kraft erlauben, sich an unserer Grenze zu positionieren«, betonte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Gleichzeitig bekräftigte er, Israel sei an »guter Nachbarschaft« mit Syrien interessiert. dpa

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