Jerusalem

Israelische Ministerin bekommt Kind mit Hilfe von Leihmutter

Awoda-Parteichefin Merav Michaeli Foto: Flash 90

Wegen einer privaten Reise in die USA ist die israelische Verkehrsministerin Merav Michaeli in die Kritik geraten - schließlich hatte ihre eigene Regierung wegen wieder steigender Coronazahlen strenge Beschränkungen verhängt.

Auf sozialen Medien verriet die 54-Jährige, die auch Vorsitzende der Arbeiterpartei ist, nun den Grund: Zusammen mit ihrem Lebensgefährten war sie in den Vereinigten Staaten, weil das Paar dort mit Hilfe einer Leihmutter einen Sohn bekam. Auf Twitter schrieb sie über die Leihmutter: »Wir hatten das unglaubliche Glück, Kelsey zu treffen.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Nachricht dürfte viele überrascht haben. Michaeli hatte immer wieder betont, keine Kinder bekommen zu wollen. Die Tatsache, dass sie nun dank Leihmutter doch Mutter wurde, ändere nichts an ihrer Meinung zu Ungleichheit, die die Mutterschaft zu einer Bürde für Frauen mache, betonte die überzeugte Feministin.

Auf die unmittelbaren Glückwünsche ihrer Kolleginnen und Kollegen muss die Verkehrsministerin nun noch etwas warten: Wegen der Reise ging sie sieben Tage in Quarantäne. dpa

Befreiung von der Schuld: Wenn Claudia Roth plötzlich wie Björn Höcke klingt

Eine Einordnung von Georg M. Hafner

 07.11.2026

Berlin

Merz fordert Ausreise bei Judenhass unter Muslimen

Bei einem Empfang jüdischer Sportler äußert sich der Kanzler deutlich zum Antisemitismus unter muslimischen Einwanderern

 07.11.2026

Nach den Wahlen

Streit um Regierungsbildung in Israel eskaliert

Israels amtierender Ministerpräsident Netanjahu fordert eine breite Koalition unter Einschluss der Rechtsextremisten. Oppositionspolitiker Eisenkot weist das Angebot umgehend als PR-Manöver zurück

 07.11.2026

Interview

Kann Israel ohne Amerikas Waffen bestehen?

Der Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold erklärt, was ein Ende der US-Militärhilfe für Israels Sicherheit bedeuten würde und wie sich das Verhältnis zu Washington in Zukunft entwickeln könnte

von Sabine Brandes  07.11.2026

Jerusalem

Israels Präsident vergibt Auftrag zur Regierungsbildung

In Israel beginnt der Countdown zur Regierungsbildung. Präsident Herzog vergibt den Auftrag wahrscheinlich an den Oppositionspolitiker Eisenkot

 07.11.2026

Medizin

Eine neue Lunge und zur Genesung nur Paracetamol

In Israel ist erstmals eine Lungentransplantation mithilfe eines Operationsroboters gelungen. Für den Patienten bedeutet das eine deutlich schnellere Genesung

von Sabine Brandes  06.11.2026 Aktualisiert

Israel

Was sich mit Eisenkot ändern könnte

Eine Mehrheit der Abgeordneten empfiehlt Gadi Eisenkot für den Auftrag zur Regierungsbildung. Doch der Weg ins Amt ist steinig. Und wie weit könnte ein Kurswechsel unter ihm tatsächlich gehen?

von Sara Lemel  06.11.2026

Wahlen

Netanjahus Partner gehen von Bord

Die Charedim erklären sich für ungebunden und entziehen dem Rechtsblock ihre Unterstützung. Herausforderer Gadi Eisenkot hat deutlich mehr Empfehlungen hinter sich

von Sabine Brandes  05.11.2026

Israel

Herzog setzt Gespräche über Regierungsbildung fort

Erst Gespräche mit den kleinen Parteien, am Abend dann mit den stärksten in der neuen Knesset: Präsident Herzog sondiert die Möglichkeiten für eine neue Regierung

 05.11.2026