Jerusalem

Israelische Ministerin bekommt Kind mit Hilfe von Leihmutter

Awoda-Parteichefin Merav Michaeli Foto: Flash 90

Wegen einer privaten Reise in die USA ist die israelische Verkehrsministerin Merav Michaeli in die Kritik geraten - schließlich hatte ihre eigene Regierung wegen wieder steigender Coronazahlen strenge Beschränkungen verhängt.

Auf sozialen Medien verriet die 54-Jährige, die auch Vorsitzende der Arbeiterpartei ist, nun den Grund: Zusammen mit ihrem Lebensgefährten war sie in den Vereinigten Staaten, weil das Paar dort mit Hilfe einer Leihmutter einen Sohn bekam. Auf Twitter schrieb sie über die Leihmutter: »Wir hatten das unglaubliche Glück, Kelsey zu treffen.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Nachricht dürfte viele überrascht haben. Michaeli hatte immer wieder betont, keine Kinder bekommen zu wollen. Die Tatsache, dass sie nun dank Leihmutter doch Mutter wurde, ändere nichts an ihrer Meinung zu Ungleichheit, die die Mutterschaft zu einer Bürde für Frauen mache, betonte die überzeugte Feministin.

Auf die unmittelbaren Glückwünsche ihrer Kolleginnen und Kollegen muss die Verkehrsministerin nun noch etwas warten: Wegen der Reise ging sie sieben Tage in Quarantäne. dpa

Politik

Superstar der Linken

Naama Lazimi, israelische Abgeordnete der Demokraten, wird vom TIME Magazin als eine der aufstrebenden Persönlichkeiten der Welt gewürdigt

von Sabine Brandes  01.10.2026

Jerusalem

Herzog will »Fly Dubai«-Helfer für Zivilcourage auszeichnen

Vier israelische Passagiere verhinderten auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv durch ihr beherztes Eingreifen eine Katastrophe. Der Präsident will sie nun für ihren Mut ehren

 01.10.2026

Terrorismus

Hamas-Leibwächter plante Anschläge in Deutschland und Österreich

Der Palästinenser erhielt Asyl und Staatsbürgerschaft in Großbritannien. Er hatte jüdische und israelische Ziele im Visier

von Sabine Brandes  01.10.2026

UN-Kongress

Experten diskutieren strafrechtliche Verfolgung sexueller Gewalt in Konflikten

Bei einer Veranstaltung im Rahmen des UN-Kongresses zur Verbrechensverhütung in Abu Dhabi diskutierten jüdische Organisationen über Strafverfolgung, digitale Beweismittel und den Schutz von Betroffenen

 01.10.2026

Der Lehrer einer Kunstschule in Mumbai ehrt Smit Machchhar mit einem Bild

Flugzeug-Drama

Smit Machchhar – der unbekannte Held

Schwer verletzt half der indische Pilot auf dem verhängnisvollen Flydubai-Flug, die Menschen an Bord vor dem Absturz zu retten

von Sabine Brandes  01.10.2026

Tel Aviv

IDF reagieren auf »NAZA«-Doku

Was das israelische Militär zu dem Film sagt

 01.10.2026

Nachrichten

Klaviere, Dichter, Dienstleistung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  01.10.2026

Westjordanland

Herzog: Politik tut nicht genug gegen Gewalt israelischer Siedler

Israels Staatspräsident Isaac Herzog hat die Regierung aufgefordert, das Problem entschlossener zu bekämpfen

 01.10.2026

Terror

Netanjahu würdigt angegriffenen Piloten: »Ein wahrer Held«

Die israelischen Fluggäste von Dubai nach Tel Aviv sind nur knapp einer Katastrophe entronnen. Israel spricht von einem versuchten Terroranschlag. Nun werden immer mehr Details darüber bekannt, was sich im Cockpit abspielte

 01.10.2026