Nahost

Israel: Iranische Raketenfabrik in Syrien zerstört

Das Kommando soll mit einem Hubschrauber eingeflogen worden sein. Auf dem Foto ist eine Spezialeinheit bei einer Übung im Juli 2022 zu sehen. Foto: copyright (c) Flash902022

Israels Armee hat nach eigenen Angaben vor vier Monaten bei einem Kommando-Unternehmen eine unterirdische, vom Iran finanzierte Raketenfabrik in Syrien zerstört. Darin sollten jährlich Hunderte Präzisionsraketen für die Hisbollah im Libanon sowie andere proiranische Milizen hergestellt werden, wie ein Militärsprecher mitteilte.

An dem Einsatz rund 500 Kilometer nördlich von Israel seien mehr als 100 Spezialkräfte beteiligt gewesen, die mit Hubschraubern eingeflogen worden seien.

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Die ab 2017 errichtete Fabrik in Masjaf im Westen sei seit Jahren beobachtet und geheimdienstlich ausgekundschaftet worden. Nach Angaben des Sprechers war sie kurz vor dem israelischen Angriff am 8. September 2024 in Betrieb genommen worden. Er nannte sie eine »strategischen Bedrohung für den Staat Israel« und ein »Vorzeigeprojekt des Iran«. Das Ziel des Regimes in Teheran ist die Vernichtung des jüdischen Staates.

Bei dem israelischen Einsatz seien einige Milizionäre getötet worden. Dies sei aber nicht das Ziel der Militäroperation gewesen, betonte der Armeesprecher. 

Israel hat in der Vergangenheit schon mehrfach Infrastruktur in Syrien angegriffen, die nach Militärangaben von der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah zum Waffenschmuggel genutzt wird. dpa/ja

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