Stars

Das neue Traumpaar der Bundesliga

Daniel Peretz und Freundin Noa Kirel Foto: Roy Jankelowitz/www.isport.co.il

Stars

Das neue Traumpaar der Bundesliga

Daniel Peretz und Noa Kirel sind ein Paar – der 23-jährige Israeli spielt von nun an beim FC Bayern München

 25.08.2023 13:36 Uhr

»König«, »Danke« und »Du verwirklichst unseren Traum«, so lauteten einige Abschiedsgrüße und -kommentare, die Daniel Peretz, ehemaliger Torhüter von Maccabi Tel Aviv und nun in Diensten des FC Bayern München, von seinen Sportskollegen und Wegbegleitern per Instagram erhalten hat. Alles sehr bewundernd und ordentlich.

Direkter ging es da schon bei den »Maccabi Fanatics« zu, denn die Fans, die wahren Fans, nahmen ihr Idol mit der Nummer eins auf dem schwarzen Trikot nach seinem letzten Spiel für seinen Stammverein in ihre Arme, besangen und feierten ihn. Wie es sich gehört.

Karriere Der Abschied fiel dem 23-jährigen Keeper, der seit frühester Kindheit, wie er in einem Interview einmal erzählte, bei Maccabi spielt, sichtlich schwer. Doch seine Karriere geht ja weiter, und zwar direkt in der ersten Bundesliga, beim deutschen Serienmeister FC Bayern München.

Nach Peretz‘ letztem Spiel für Maccabi Tel Aviv am Donnerstagabend im Bloomfield-Stadion gegen den slowenischen Klub NK Celje (4:1) soll sich Peretz auf nach München gemacht haben.

Freundin Mit dabei: Seine Freundin, die ESC-Drittplatzierte Noa Kirel, die auch schon im Bloomfield-Stadion zu sehen war, begleitete Peretz zum Abflug am Flughafen Ben Gurion. Dass die beiden jungen Stars mehr verbindet als die Liebe zu Musik und Sport, ist neben dem Fünfjahresvertrag und der kolportierten Ablösesumme von fün Millionen Euro eine dritte Sensation.

Und auch die große Politik ist von Peretz‘ Karriere berührt. In einem Statement der wöchentlichen Kabinettssitzung wurde Premierminister Benjamin Netanjahus Bemerkung zum Peretz-Transfer festgehalten. »Übrigens könnte es auch sein, dass wir Daniel Peretz noch in das Verteidigungssystem für Deutschland mit einbinden. Darüber werden wir in den kommenden Tagen nachdenken«, sagte Netanjahu am vergangenen Sonntag.

Sowohl Bayern München als auch Maccabi Tel Aviv haben wohl gut nachgedacht, denn Daniel Peretz ist auf dem Weg nach München. kat

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Interview

»Ich bin für die klare Haltung Deutschlands dankbar«

Israels Botschafter Ron Prosor zu deutschen Reaktionen nach den Angriffen auf den Iran, zur Sicherheitslage israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie zu einer Nachricht zu Purim

von Detlef David Kauschke  02.03.2026

Genuss

Kultivierter Rausch

Auch an Purim greifen viele Israelis zu heimischen Boutique-Weinen – die immer besser werden. Eine Entdeckungsreise zu kleinen Weingütern, wo Winzer mit Pioniergeist den Geschmack Israels neu definieren

von Sabine Brandes  02.03.2026

Krieg gegen Iran

Trump: »Die große Welle kommt erst noch«

Der US-Präsident hat noch umfassendere Angriffe gegen das Mullah-Regime in Teheran angekündigt und schließt auch den Einsatz von Bodentruppen nicht aus

 02.03.2026

Nahost

»Im Iran ist derzeit nichts unmöglich«

Die israelische Expertin für die Islamische Republik und iranische Achse, Sima Shine, erläutert, wie es um das Regime in Tehran bestellt ist

von Sabine Brandes  02.03.2026

Nahost

An Tag 3 des Iran-Kriegs wird eine neue Front eröffnet

Die Operationen »Roaring Lion« und »Epic Fury« haben dem iranischen Regime bereits empfindliche Schläge zugefügt. In Israel kam es bei Gegenangriffen zu Toten und Verletzten

von Imanuel Marcus  02.03.2026

Libanon

Israel tötet Hisbollah-Geheimdienstchef

Hussein Makled soll Spionageaktionen gegen die israelische Armee geleitet haben

 02.03.2026

Meinung

Wie die Kirche beim Thema Iran die Orientierung verliert

Wenn im Nahen Osten die Raketen einschlagen, schlagen in Deutschland zuverlässig die Liturgien an. Dann ertönt immer der gleiche Dreiklang: Deeskalation, Dialog, Gebet. Das ist eine beunruhigende Blindheit gegenüber der Realität des iranischen Regimes, findet unser Autor.

von Daniel Neumann  02.03.2026

Beit Schemesch

Isaac Herzog warnt Irans Verbündete

»Ich empfehle jedem Proxy, nicht einmal daran zu denken, einen weiteren Krieg mit uns zu beginnen«, sagt Israels Präsident

 02.03.2026

Nahost

Israels Militär: Neue Angriffswelle zielt »ins Herz von Teheran«

Den dritten Tag in Folge fliegt die Luftwaffe des jüdischen Staates Angriffe im Iran. In der Hauptstadt Teheran werden Bombardierungen beobachtet

 02.03.2026