Tourismus

Baldige Besuche?

Angeblich wird bereits eine Weile über die Wiederbelebung des Tourismus zwischen Israel und Griechenland beraten. Foto: dpa

Angeblich sollen sich Israelis und Griechen bald wieder besuchen können. Am Montag wird der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis in Jerusalem erwartet, um mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zusammenzutreffen. Unter anderem soll es bei den Gesprächen um die Möglichkeit gehen, dass Geimpfte in wenigen Monaten hin- und herreisen können.

WIEDERBELEBUNG Angeblich werde bereits eine Weile über die Möglichkeit der Wiederbelebung des Tourismus zwischen den beiden Ländern beraten. Zur Entourage von Mitsotakis werden auch der Außen- und Tourismusminister gehören, die mit ihren israelischen Amtskollegen zusammentreffen wollen.

Es wird erwartet, dass Mitsotakis und Netanjahu ein Abkommen zum Reisen unterzeichnen werden. Angeblich befinde sich Israel mit verschiedenen Ländern in Gesprächen über derartige Deals. Griechenland jedoch sei das erste Land auf der Liste.

Die geplante Regelung wird für jene gelten, die über einen »grünen Gesundheitspass« verfügen.

»Wir sind voller Hoffnung, dass einer der Punkte, die diskutiert werden, Reisen von Israelis nach Griechenland sind«, heißt es aus Jerusalem. Im Gegenzug dürften geimpfte Griechen Israel besuchen. In jeden Fall werde die geplante Regelung nur für jene gelten, die zwei Impfungen erhalten haben und über einen sogenannten »grünen Gesundheitspass« verfügen.

Auch Menschen, die bereits mit dem Coronavirus infiziert waren und über Antikörper verfügen, sollen in die Gruppe fallen, die reisen dürfen.

HOFFNUNGEN Doch alle, die am liebsten sofort ihre Koffer packen wollen, müssen sich noch gedulden. Die Hoffnungen, dass schon sehr bald gereist werden darf, wird von den offiziellen Stellen gedämpft. Zunächst werde weiter getestet, inwieweit die Impfungen gegen das Coronavirus vor Ansteckung schützen.

Außerdem ist der israelische Ben-Gurion-Flughafen nach wie vor komplett abgeriegelt. Zunächst gilt die Regel bis einschließlich Sonntag. Verschiedene Gesundheitsexperten fordern jedoch, dass er auch weiterhin geschlossen bleibt, um das Einführen von Mutationen des Coronavirus zu unterbinden.

Knesset-Wahl

Lapid: Öffentlichkeit hat Netanjahu-Lager »nach Hause geschickt«

Netanjahus Likud-Partei wurde zwar laut Prognosen stärkste Kraft im Parlament, kommt aber mit ihren Partnern nicht auf eine Mehrheit. Die Opposition sagt, seine Regierung sei damit »gefeuert«.

 27.10.2026

Israel

Eisenkot-Lager liegt vor Netanjahu-Lager

Die Likud-Partei des Premiers wurde allerdings ersten Prognosen zufolge stärkste Kraft. Der Wahlausgang ist alles andere als eindeutig

 27.10.2026 Aktualisiert

Entscheidung

Keine längeren Öffnungszeiten trotz hoher Wahlbeteiligung

15 Stunden haben die Israelis Zeit, ihre Stimme abzugeben. Ein Antrag, die Abstimmung zu verlängern, scheiterte

von Sabine Brandes  27.10.2026

Knesset-Wahl

Überschwemmungen behindern Wahl im Süden Israels

Überflutete Zufahrtsstraßen, abgeschnittene Orte: Im Süden Israels kamen manche Einwohner nicht zu ihrem Wahllokal. Reicht die Zeit noch, bevor die kleinen Wahllokale schließen?

 27.10.2026

Israel

Wer wählt wen und warum?

Von unerschütterlicher Bibi-Treue bis zur Sehnsucht nach einem Neuanfang: Wir haben Israelis gefragt, wem sie ihre Stimme gegeben haben

von Sabine Brandes  27.10.2026

Israel

Wahlbeteiligung bricht Aufzeichnungsrekord

Schon mehr als drei Millionen Israelis haben am Nachmittag ihre Stimme abgegeben - das ist der höchste in den Aufzeichnungen gemessene Wert

 27.10.2026

Jerusalem

Yashar wirft Netanjahu vor, Zweifel am Wahlergebnis zu schüren

Die Partei des ehemaligen Generalstabschefs Gadi Eisenkot sagt, der Ministerpräsident wolle das Vertrauen in den Ausgang der Knessetwahl gezielt untergraben

 27.10.2026

Tel Aviv

Versuchter Messerangriff auf Yair Golan

Nach Darstellung seiner Partei bemerkten Golans Personenschützer, dass sich ein Mann auf bedrohliche Weise dem Politiker näherte

 27.10.2026

Israel

Hohe Wahlbeteiligung und Streit um Stimmzettel

Die Wahlbeteiligung ist so hoch wie seit rund 50 Jahren nicht mehr, gleichzeitig legt die Partei von Netanjahu-Herausforderer Gadi Eisenkot Beschwerde bei der Wahlaufsicht ein

 27.10.2026