Kurzmeldungen

Auf die Schnelle

Feinschmecker: Justin Timberlake Foto: Flash 90

Befreiungsaktion
Israel will dabei helfen, die entführten nigerianischen Mädchen wieder nach Hause zu bringen. Am Sonntag haben Regierungschef Benjamin Netanjahu und der Präsident von Nigeria, Goodluck Jonathan, miteinander telefoniert. Jonathan sagte, er freue sich, die Hilfe der in der Terrorbekämpfung erfahrenen Israelis in Anspruch zu nehmen und sie in die bereits laufenden Aktionen einbinden zu können. Unter anderem beteiligen sich auch die USA und Großbritannien an der Suchaktion. Die mehr als 200 Mädchen waren am 14. April aus einer staatlichen Schule in der Stadt Chibok in Borneo State von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram entführt worden. Die Organisation ist gegen »westliche« Bildung und droht damit, die Mädchen als Sklavinnen zu verkaufen. Details zum israelischen Beitrag zu der Befreiungsaktion sind noch nicht bekannt.

Nebenkosten
Kriminalität hat ihren Preis. Nicht nur für die betroffenen Menschen. Auch die Wirtschaft leidet darunter. Am vergangenen Sonntag, dem Beginn der Nationalen Woche zur Vermeidung von Kriminalität, gab die Regierung erste Zahlen bekannt. 2013 kosteten Diebe, Erpresser, Mörder und andere Übeltäter den Staat etwa drei Milliarden Euro. Damit stieg der Anteil der Kriminalität am Bruttosozialprodukt auf 1,4 Prozent. Eingerechnet wird in diese Zahlen beispielsweise der Verlust von Material bei Diebstählen, die Produktivitätsminderung, wenn jemand verletzt oder getötet wird, sowie die Kosten für Gerichtsverfahren, Anwälte, Versicherungsanstalten und Ähnliches. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen Straftaten in Israel um 2,1 Prozent an.

Hummus statt Hummer
Er will keinen Kaviar und keinen Hummer. Stattdessen soll Justin Timberlake bei seinem Besuch im Heiligen Land eine Riesenplatte mit Hummus serviert werden. Er wolle das Land auf keinen Fall wieder verlassen, ohne eines der Nationalgerichte gekostet zu haben, wird er zitiert. Anstoßen wird er im neuen Ritz-Carlton-Hotel in Herzlija dabei allerdings nicht mit lokalem, sondern Bier aus Jamaika, lässt der Konzertveranstalter wissen. Einheimische Fans warten schon sehnsüchtig auf das Konzert am 28. Mai im Tel Aviver Hayarkon-Park. In Sachen Musik könnte es übrigens ein Sommer der Superlative werden. Neben Timberlake und den Rolling Stones, die im Juni Tel Aviv rocken werden, hat sich nun auch die Sängerin Lana Del Rey angekündigt.

Schwarzarbeit
Als die Polizei einen Kleinbus auf der Straße zwischen Jerusalem und Modiin stoppte, weil er so langsam fuhr, kamen die Beamten aus dem Zählen gar nicht mehr heraus. 29 Palästinenser hatten sich in den Innenraum des Fahrzeuges gequetscht. Keiner der Männer, die wahrscheinlich auf dem Weg zur Schwarzarbeit in Israel waren, verfügte über eine Aufenthaltsgenehmigung. Der Fahrer wurde festgenommen, der Bus beschlagnahmt.

Feinstaub
Die Wüstenstadt Arad ist ein anerkannter Luftkurort. Doch in anderen Teilen des Landes sollte man vermeiden, kräftig durchzuatmen. Denn Israel gehört zu den Staaten mit der höchsten Luftverschmutzung, laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO. Bei Feinstaubpartikeln (genannt PM 10), die die Gesundheit schädigen, rangiert Israel auf dem zwölften Platz – mit Verschmutzungsgraden von 45 in Haifa bis 75 in Aschkelon. Zum Vergleich wabern in Berlin lediglich 24 durch die Atmosphäre, in London 22. Das Land mit der weltweit höchsten Feinstaubbelastung ist übrigens Afghanistan mit einem Durchschnitt von 334 PM 10, gefolgt vom Iran mit 320.

Eurovision
Nach Meinung ihrer Fans lieferte Mei Feingold in Kopenhagen eine klasse Show ab und riss das Publikum mit ihrer starken Stimme mit. Trotzdem kam Israel bei der Eurovision nicht über die Vorentscheidung hinaus. Es war bereits das vierte Mal in Folge, dass dies geschah. Offizielle hatten bereits vor dem Beginn des Wettbewerbs angedeutet, dass dies die letzte Teilnahme bei der Eurovision sein könnte – sollte Israel wieder nicht im Finale sein. Yaakov Neve, ein offizielles Mitglied der Delegation, erklärte, es sei »schon merkwürdig, dass wir vier Mal in Folge das Finale nicht erreichen«. Er schlage dringend vor, sich für 2015 nicht mehr zu bewerben. Auch ausländische Journalisten und andere Künstler hatten die Vermutung geäußert, dass das Ausscheiden von Israel politisch motiviert sein könnte.

Westjordanland

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Jahrestag

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Gedenken

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Grausamer Plan

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Gaza

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Be’eri

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Geiseln

Überlebt

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Interview

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7. Oktober

»Ich hatte keine Ahnung, wie sehr wir gehasst wurden«

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