Radsport

André Greipel beendet am Jahresende seine Karriere

Ende des Jahres ist für André Greipel Schluss. Foto: imago images/Panoramic International

Rad-Profi André Greipel hört auf und beendet 2021 seine erfolgreiche Karriere. »Morgen wird es definitiv meine letzte Etappe bei der Tour de France sein, und nach 2021 mache ich Schluss. Dann beginnt ein neuer Lebensabschnitt für mich«, sagte Greipel am Samstag, einen Tag nach seinem 39. Geburtstag in einer Videobotschaft seines Teams Israel Start-Up Nation. Eigentlich hat der Rostocker noch einen Vertrag bis zum Ende des kommenden Jahres.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Damit ist das Finale der Tour de France an diesem Sonntag auf den Pariser Champs-Élysées sein letzter großer Auftritt. Insgesamt war er elfmal bei der Tour dabei. Ob er seinen zwölften Etappensieg holen kann, scheint angesichts der Überlegenheit und der Teamunterstützung für den britischen Seriensieger Mark Cavendish aber sehr fraglich.

»Ich bin super glücklich mit dem, was ich in meiner Karriere erreicht habe. Ich blicke mit viel Freude in die Zukunft, weil ich jetzt machen kann, was ich will, und viel Zeit mit meiner Familie verbringen kann«, sagte Greipel, der sich bei seiner Familie, seinen Trainern, Teamkollegen und all denen, die ihn in seiner langen Karriere unterstützt haben, bedankte: »Ohne sie hätte ich nicht erreicht, was ich geschafft habe. Ich hoffe, dass ich dem Radsport verbunden bleiben kann.«

Greipel war überraschend für die diesjährige Tour de France nominiert worden, eigentlich hatte er nach seiner zehnten Teilnahme im vergangenen Jahr schon mit der Tour »abgeschlossen«. Dann lieferte er in den Massensprints drei Platzierungen in den Top Ten ab.

Grenzübergang Taba/Eilat zwischen Ägypten und Israel

Mysteriöser Fall

Drei Israelis in Ägypten verschollen

Die jungen beduinischen Männer seien zum Urlaub ins Nachbarland gereist und dort angeblich aus Gründen der »inneren Sicherheit« festgenommen worden

von Sabine Brandes  29.09.2026

Extremistische Siedler in dem palästinensischen Dorf Dschalud (Archivbild vom 25.8.26)

Westjordanland

Neue Gewalt radikaler Siedler

Mehr als 100 Extremisten waren an den Ausschreitungen im Bereich der Ortschaft Dschalud südlich von Nablus beteiligt. Regierungsmitglieder verurteilen die Angriffe, die Opposition kritisiert sie als Folge »einer gefährlichen Politik«

 29.09.2026

Die Chefs der Oppositionsparteien

Tel Aviv

Israels Opposition schließt Pakt

Eisenkot, Bennett, Lapid, Lieberman und Golan wollen während des Wahlkampfs auf gegenseitige Angriffe verzichten und planen eine »zionistische staatsmännische Regierung«

von Sabine Brandes  29.09.2026

Jerusalem

Gallant spricht über Details der Pager-Operation gegen Hisbollah

Offenbar schöpfte ein Mitglied der libanesischen Terrororganisation Verdacht. Israel sah sich zum Handeln gezwungen

 29.09.2026

Bloomington/Paris

Studie: Keine Grundlage für Apartheid- und Genozidvorwurf gegen Israel

Gunther Jikeli von der Indiana University Bloomington und Philippe Karpe vom französischen Forschungsinstitut CIRAD untersuchten immer wieder erhobene Vorwürfe gegen Israel

 29.09.2026

Jerusalem

Netanjahu reiste offenbar wegen Berichten über Hamas-Warnung nach Abu Dhabi

Hat der israelische Ministerpräsident den Präsidenten der VAE, Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahjan, gebeten, Medienberichte zurückzuweisen, wonach dieser seinen Jerusalemer Gesprächspartner vor dem 7. Oktober warnte?

 29.09.2026

Terrorismus

»Wenn sie einen Raum betrat, ging die Sonne auf« - Zwei Mütter, ihre verlorenen Töchter und der 7. Oktober 2023

Ricarda Louks Tochter Shani und Sonja Bohl-Denckers Tochter Carolin wurden vor drei Jahren von der islamistischen Hamas ermordet. Ihre Mütter schildern, wie sie mit dem Verlust zurechtkommen - und was sie sich wünschen

von Nina Schmedding  29.09.2026

Niederlande

»Der 7. Oktober, das bin ich«: Student der Uni Maastricht will an Terrorangriff teilgenommen haben

Ein 22-jähriger Palästinenser, der in den Niederlanden studiert, erweckt in einem Instagram-Video den Eindruck, er habe an der Terrorattacke der Hamas auf Israel teilgenommen. Jetzt griff die Hochschule durch

 28.09.2026

Jerusalem/Den Haag

Israel entzieht Niederländern Diplomaten-Pass

Die Niederlande verbieten den Import von Waren aus Siedlungen im Westjordanland. Nun zieht Israel Konsequenzen

 28.09.2026