Geschichte

80 Jahre Jüdische Allgemeine

Am 15. April 1946, nur wenige Monate nach dem Ende der Schoa, erschien mit Genehmigung der britischen Militärregierung in Düsseldorf das »Jüdische Gemeindeblatt für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen«. Aus dem Vorläufer, der später unter anderem »Allgemeine Jüdische Wochenzeitung« hieß, wurde 2002 die »Jüdische Allgemeine«, die heute ihren Sitz in Berlin hat. Im Geleitwort von Philipp Auerbach zur ersten Ausgabe wird die neue Publikation als »erster Schritt in die Freiheit« und ein »weiterer Schritt für den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinden in Deutschland« bezeichnet. Seitdem begleitet die Zeitung jüdisches Leben in Deutschland und weltweit – und blickt auf eine ebenso lange wie bewegte Geschichte zurück.