walser

Walser bedauert

Walser bedauert

Der Schriftsteller Martin Walser hat in einem Interview bedauert, ein Versöhnungsangebot des früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Ignatz Bubis, nicht angenommen zu haben. Walser hatte mit Bubis bis zu dessen Tod 1999 heftige Meinungsverschiedenheiten ausgefochten. Bubis hatte den Schriftsteller scharf kritisiert, nachdem Walser in seiner Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels im Oktober 1998 vor einer angeblichen Instrumentalisierung des Holocaust gewarnt hatte. Der Kustos des Jüdischen Museums in Frankfurt, Fritz Backhaus, sagte, das Interview mit Walser sei bei den Vorbereitungen für die Ausstellung »Ignatz Bubis. Ein Jüdisches Leben in Deutschland« entstanden. Der Direktor des Jüdischen Museums, Raphael Gross, habe vor einigen Wochen mit Walser gesprochen. Dabei habe der Schriftsteller seine Kritik am Holocaust-Denkmal in Berlin zurückgenommen. Auch seine schroffe Reaktion auf das Gesprächsangebot von Bubis sei ein Thema gewesen. Die Ausstellung zu Bubis’ 80. Geburtstag wurde am Mittwoch eröffnet und wird bis zum 11. November gezeigt. Walser hatte angekündigt, die Ausstellung am Donnerstag zu besuchen. dpa

München

Weber: Sind Bollwerk gegen Rechtsradikale

Der EVP-Chef sieht seine Parteienfamilie gestärkt - und im Kampf gegen Rechts in der Pflicht

 10.06.2024

Berlin

Krah nicht Teil der neuen AfD-Delegation im Europaparlament

Mögliche Verbindungen zu prorussischen Netzwerken und skandalöse Zitate zur SS hatten ihn in die Schlagzeilen gebracht

 10.06.2024

Nahost

Streit um Nachkriegsplan für Gaza mit Konsequenzen

Die Lage am Montagmorgen – und ein Ausblick auf den Tag

 10.06.2024

Erinnerungsarbeit

Kulturstaatsministerin und Gedenkstätten verständigen sich

Ein neues Paket für die Gedenkstättenkonzeption in Deutschland wird angestrebt

 07.06.2024

Meinung

Rechtspopulistische Narrative werden normalisiert

Jüdische Gemeinden tun gut daran, ihre bisher ablehnende Haltung gegen die AfD beizubehalten

von Ruben Gerczikow  07.06.2024

Brandenburg

Neues Handlungskonzept gegen Antisemitismus

»Juden gehören zu Brandenburg«, sagt Staatskanzlei-Chefin Kathrin Schneider (SPD)

 05.06.2024

Ljubljana

Auch Slowenien erkennt Palästina als Staat an

Von einer »Botschaft der Hoffnung und des Friedens« ist die Rede. Israel sieht dies anders

 05.06.2024

Umfrage

Fast jeder Zweite hat Sorge vor Terror bei der Fußball-EM

Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung macht sich ernsthafte Gedanken

 05.06.2024

Bundesparteitag

AfD droht Kündigung von Mietvertrag

Die AfD soll der Stadt Essen garantieren, keine Nazi-Parolen zu verwenden, damit sie die Grugahallen anmieten darf. Doch die Rechtspopulisten weigern sich

 05.06.2024