Peres-Friedenszentrum

Privatinitiative für Nahost

Privatinitiative
für Nahost

Neugegründeter Verein
unterstützt das
Peres‐Friedenszentrum

Shimon Peres kam – und keiner, der eine Einladung in die renommierte Privatklinik „Jägerwinkel“ in Bad Wiessee bekommen hatte, wollte die Gelegenheit verpassen, den stellvertretenden israelischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger zu sehen und zu hören. Peres war Ehrengast beim Gründungsakt des Vereins „Shimon Peres Center for Peace Deutschland e.V.“, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Arbeit der Peres‐Stiftung zu unterstützen.
Der Gastgeber, der ärztliche Direktor der Klinik, Martin Marianowicz, hatte zusammen mit seiner Frau Yvonne die Initiative dazu ergriffen. Weitere Gründungsmitglieder sind der Unternehmer Michael Berner, der TV‐Produzent Gil Bacharach, Wirtschaftsprüfer Manfred Griehl, Rechtsanwalt Florian Besold und Thomas Hoeller von der Pramerica REI Europa. Erstes Ziel ist die Fortbildung von Ärzten aus Israel und Palästina in der Berliner Uniklinik Charité und im „Jägerwinkel“.
Gespannt verfolgten die Gäste die Podiumsdiskussion mit Shimon Peres, Rudolf Dressler, dem früheren deutschen Botschafter in Israel, und mit Gastgeber Marianowicz. Vor allem aber nutzten sie – unter ihnen Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber sowie Ron Jakubowicz vom Freundeskreis der Hebräischen Universität Jerusalem – die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Peres.
IKG‐Präsidentin Charlotte Knobloch erinnerte an das von der Peresstiftung initierte Fußballspiel mit Palästinensern und Israelis in der Allianzarena vor einem Jahr. Peres selbst betonte, daß in einer sich wandelnden Welt die Akzente neu gesetzt würden. Dabei dürften allerdings die Werte der Menschheit nicht verloren gehen: „Wir müssen auf die Menschlichkeit vertrauen!“ Miryam Gümbel

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