Fernsehen

Peter Kloeppel gegen TV-Duell mit AfD-Vertretern

Peter Kloeppel Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress

RTL-Moderator Peter Kloeppel hält ein Fernsehduell im Bundestagswahlkampf mit Beteiligung der AfD für unangemessen. »Die Besetzung von TV-Duellen im Bundestagswahlkampf sollte sich immer an der Frage orientieren, ob die reelle Möglichkeit besteht, dass jemand tatsächlich Kanzler oder Kanzlerin werden kann«, sagte Kloeppel dem »stern« in einem am Mittwoch online veröffentlichten Interview. Weil niemand mit der Partei koalieren will, habe die AfD keine Machtoption, es werde keinen AfD-Kanzler geben.

Der 65-jährige Kloeppel, der in dem Interview nach mehr als 30 Jahren bei »RTL aktuell« für August seinen Abschied von der Nachrichtensendung ankündigte, riet AfD-Wählern, sich mit dem Parteiprogramm auseinanderzusetzen, zwischen Fiktion und Fakten zu unterscheiden. »Hinterfragen Sie Aussagen von AfD-Politikern. Gleichen Sie die Realität ab mit den Weltuntergangsszenarien und Unwahrheiten, die die AfD verbreitet«, empfahl der Journalist.

Seine eigenen politischen Präferenzen legte Kloeppel nicht offen. Nicht mal seine Frau wisse, welche Partei er wähle.

Der Nachrichtenjournalist räumte in dem Interview ein, dass er nie ein guter Talkshow-Moderator geworden wäre. »Da muss man wahnsinnig schnell reagieren und auch angriffslustig sein. Das war nie mein Ding«, sagte Kloeppel und fügte hinzu: »Ich habe eine Faszination für die Wirkung des Moments, denke mir häufig: Das ist ja jetzt interessant, das lassen wir mal so stehen.« Das geht in einer Talkshow nicht. epd

Westjordanland

Netanjahu schreibt Siedlergewalt einer »Handvoll Kids« zu

Nach Kritik der Trump-Regierung an Israels Vorgehen in der Westbank wiegelt Israels Premierminister ab - und zieht noch mehr Kritik auf sich

 01.01.2026

Israel

Israel führt Gedenktag für marokkanische Juden ein

Die Knesset hat beschlossen, einen Tag zur Erinnerung an die marokkanisch-jüdische Einwanderung zu schaffen

 31.12.2025

Gaza

37 Hilfsorganisationen in Gaza und im Westjordanland droht Lizenz-Entzug

Israel will sich vor Terrorverbindungen in Hilfsorganisationen schützen. Die Einrichtungen warnen vor humanitären Konsequenzen

 31.12.2025

Bulletin

Terrorangriff in Sydney: 20 Verletzte weiter im Krankenhaus

Fünf Patienten befinden sich nach Angaben der Gesundheitsbehörden in kritischem Zustand

 17.12.2025

Terror

Polizei: 9 Tote bei Angriff in Sydney

Was bislang bekannt ist - und was nicht

 14.12.2025

Sydney

Jewish organizations decry the »scourge« of antisemitism

This time the focus is on Australia. It is hosting a conference of the international Jewish initiative »J7.« The group is presenting figures on Jew-hatred on the continent – and speaks of historic highs.

von Leticia Witte  03.12.2025

Kino

Blick auf die Denkerin

50 Jahre nach Hannah Arendts Tod beleuchtet eine Doku das Leben der Philosophin

von Jens Balkenborg  02.12.2025

Thüringen

Verfassungsschutz-Chef schätzt AfD-Jugend als rechtsextrem ein

Die Mitglieder der »Generation Deutschland« würden in ihren ersten Auftritten »weder eine Mäßigung noch eine Distanzierung oder gar Wandlung« zeigen, so Kramer

 02.12.2025

Tel Aviv-Jaffa

Shimon-Peres-Preis wird erstmals in Israel verliehen

60 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind der Anlass: Zum ersten Mal wird der Shimon-Peres-Preis für gemeinsame demokratische Vorhaben in Israel feierlich übergeben

von Alexander Riedel  01.12.2025