Erinnerung

Neue Stolpersteine in Magdeburg

Rosen rahmen im Mai 2023 neu verlegte Stolpersteine in Magdeburg ein. Foto: picture alliance/dpa

Magdeburg erinnert an weitere jüdische Opfer der Nazi-Herrschaft: Am Donnerstag sind in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt 26 neue sogenannte Stolpersteine verlegt worden, wie die Stadtverwaltung mitteilte. An der Aktion war auch Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos) beteiligt.

Die Oberbürgermeisterin nahm an der Stolpersteinverlegung zur Erinnerung an die Familie Lewin-Guradze teil. Nachfahren der Familie aus Israel standen im Anschluss auf Einladung der Arbeitsgruppe »Stolpersteine für Magdeburg« für ein Zeitzeugengespräch zur Verfügung.

Bürgermeister Goldschmidt Den Angaben zufolge sind in Magdeburg seit 2007 rund 690 Stolpersteine verlegt worden. Der erste erinnert an den früheren Magdeburger Bürgermeister Herbert Goldschmidt, der 1943 im Konzentrationslager Riga ermordet wurde.

Laut der Arbeitsgruppe ist für den 10. Oktober eine weitere Verlege-Aktion geplant. Dazu wird auch der Initiator der Stolpersteine-Aktion, der Kölner Künstler Gunter Demnig, erwartet.

Demnig setzt seit 1992 an Orten, an denen Opfer des Nationalsozialismus zuletzt gewohnt oder gewirkt haben, kleine, quadratische Betonsteine mit einer Messingplatte mit den Lebensdaten ins Straßenpflaster ein. Inzwischen liegen Stolpersteine in fast 30 europäischen Ländern. Im Mai hat Demnig in Nürnberg den 100.000sten Stein verlegt. epd

Sachsen-Anhalt

Gericht: AfD-Mitgliedern kann Waffenbesitzkarte entzogen werden

Mitglieder und Unterstützer der AfD in Sachsen-Anhalt haben gegen den Entzug ihrer Waffenbesitzkarte geklagt. Das Verwaltungsgericht Magdeburg wies die Klage ab. Nun entschied das Oberverwaltungsgericht.

 10.08.2026

Potsdam

Jüdische Gelehrsamkeit in berühmter Schlösserlandschaft - Rabbinerseminare im Wandel

Vor fünf Jahren wurde das Europäische Zentrum Jüdischer Gelehrsamkeit eröffnet - mit Rabbinerseminaren und einer Synagoge. Seitdem hat sich in der Rabbinerausbildung viel verändert. Wie geht es weiter?

von Leticia Witte  10.08.2026

Islamismus

Tagesspiegel-Vorwürfe gegen Karoline Preisler: Nun antwortet die FDP-Politikerin

Hatte sie einen jungen Mann wegen einer Vornamensgleichheit zu Unrecht als CSD-Attentäter verdächtigt? Preisler widerspricht und beklagt, die Zeitung habe sie nicht zu Wort kommen lassen

 30.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

Trump: Netanjahu will, dass USA im Iran involviert bleiben

Unterschiedliche Interessen Israels und der USA sind im Iran-Krieg mehrfach zutage getreten. Kurz vor seinem Treffen mit Netanjahu deutet Trump an, dass die Differenzen nicht überwunden sind

 28.07.2026

In eigener Sache

Volontär/in gesucht

Wir suchen zum 15. Oktober 2026 einen Volontär (m/w/d) in Vollzeit

 06.07.2026

Holzstörche zur Geburt in Niederösterreich. Noch immer werden neben den klassischen Namen viele biblische Namen den Kindern gegeben.

Statistik

Diese hebräischen Vornamen in Österreich sind am beliebtesten

Österreichische Eltern wählen gern Klassiker. Unter den Top Ten sind auch viele Namen biblischen Ursprungs

von Nicole Dreyfus  04.07.2026

Bundesamt für Statistik

Dieser hebräische Vorname ist am beliebtesten bei Schweizer Eltern

Auch in der Schweiz wählen Eltern weiterhin häufig biblische Namen für ihr Neugeborenes

von Nicole Dreyfus  04.07.2026 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 04.07.2026 Aktualisiert

Doha

Indirekte Gespräche zwischen Iran und USA sollen begonnen haben

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt weiter angespannt. Dennoch laufen nun Gespräche im Golfstaat Katar

 01.07.2026