USA

Nach Vergewaltigungsvorwurf: Yascha Mounk äußert sich zu den Anschuldigungen

Autor Yascha Mounk Foto: Steffen Jaenicke

Der deutsch-amerikanische Autor Yascha Mounk lässt sein Amt als Herausgeber der Wochenzeitung »Die Zeit« nach einem Vergewaltigungsvorwurf ruhen. Die Vorwürfe stammten von der US-Journalistin Celeste Marcus, berichtet der »Spiegel«.

Eine »Zeit«-Verlagssprecherin teilte auf Nachfrage am Donnerstag mit, dem Verlag seien die Vorwürfe gegen Mounk bekannt. »Wir haben sofort nach Bekanntwerden darauf reagiert und seinen Vorschlag angenommen, sein Amt im Herausgeberrat der Zeit ab sofort ruhen zu lassen, bis der Sachverhalt geklärt ist«, schrieb die Sprecherin. Der Verlag hoffe, dass dies schnell der Fall sein werde.

Mounk bestreitet nach Angaben der »Zeit«-Sprecherin die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Der »Spiegel« zitiert ihn mit den Worten: »Ich bin mir der schrecklichen Anschuldigung gegen mich bewusst. Sie ist kategorisch unwahr.« Eine Anfrage beantwortete Mounk bislang nicht.

Yascha Mounk gehört laut »Zeit«-Verlagsgruppe seit 1. April 2023 dem »Zeit« Herausgeberrat an. Der Herausgeberrat wurde im Mai 2017 von den »Zeit«-Gesellschaftern berufen. Er setze sich aus fünf Persönlichkeiten zusammen, die für unterschiedliche Professionen und Perspektiven stünden. epd/ja

Diplomatie

Baerbock weist Lulas Holocaust-Vergleich zurück

Der brasilianische Präsident hatte die Bodenoffensive Israels mit dem Massenmord an Juden verglichen

 21.02.2024

Terror

Schweiz will Hamas für fünf Jahre verbieten

Betroffen sind auch mit der Terrorgruppe verwandte Organisationen

 21.02.2024

Krieg gegen den Terror

Neuer Fluchtaufruf Israels an Einwohner der Stadt Gaza

Zivilisten in den Vierteln Al-Saitun und Al-Turkman sollen sich sofort in den Süden begeben

 20.02.2024

Berlin

Gedenken an »Fabrik-Aktion« und Protest in der Rosenstraße

Dazu wird unter anderem Kultursenator Joe Chialo (CDU) erwartet

 20.02.2024

Facebook

Zuckerberg redet Apples Computer-Brille schlecht

Die Brille »Quest« seines eigenen Konzerns sei billiger und besser als das Apple-Äquivalent

 14.02.2024

Aufarbeitung

Landesarchiv stellt NS-Akten online

Es handelt sich um rund 2,5 Millionen gescannte Seiten mit Informationen zu zehntausenden Menschen, die vom NS-Staat als jüdisch oder »reichsfeindlich« verfolgt und ausgeplündert wurden

 13.02.2024

Nahost-Konflikt

Israel weist Forderung Borrells nach weniger Waffenlieferungen zurück

Wegen der vielen zivilen Opfer sieht sich Israel verstärkt internationaler Kritik ausgesetzt

 13.02.2024

Nahost

Merz setzt Israel-Reise fort

Der CDU-Chef gratulierte Benjamin Netanjahu zur Befreiung von zwei Geiseln in Rafah

 13.02.2024

Geiseln

»Viele Umarmungen und Tränen - nur wenige Worte«

Die Geretteten Fernando Merman und Luis Har sind bei recht guter Gesundheit

von Sabine Brandes  12.02.2024