Kompakt

Bücher

rom Italiens erste jüdische Buchmesse ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Zahlreiche Medien des Landes räumten dem Ereignis in Ferrara großen Raum ein. Verlage zeigten mehr als 1.500 italienischsprachige Titel zu jüdischen Themen und von jüdischen Autoren. In etlichen Lesungen und Signierstunden kam ein breites Publikum mit jüdischen Prosa‐ und Sachbuchautoren ins Gespräch. Mehrere Programmpunkte mussten jedoch kurzfristig abgesagt werden, da Referenten wegen der Luftraumsperren, die der Vulkanausbruch in Island verursacht hatte, auf Flughäfen festsaßen. In den kommenden Jahren soll in Ferrara ein nationales Museum des italienischen Judentums und der Schoa entstehen.

Fußball

»Wusste nicht, was Nazi‐Gruß ist«

Torwart des Première‐League‐Clubs Crystal Palace entgeht mit einer sehr besonderen Begründung einer Strafe

 16.04.2019

Ferdinand von Schirach

Die zweite Schuld

Der Autor stellt Studie über Raubkunst in seiner Familie vor – und fordert Nazi‐Nachkommen zu Transparenz auf

 12.04.2019

Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk

»Eine ganz neue Perspektive«

Wie junge Stipendiaten verschiedener Konfessionen und Bekenntnisse ihre Reise nach Jerusalem erlebten

von Johanna Korneli  09.04.2019