Kompakt

Ergänzung

Mainz Die Jüdische Gemeinde Mainz muss ihren Friedhof erweitern. Da jüdische Gräber nicht aufgehoben werden, droht der Stille Ort in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt an seine Kapazitätsgrenzen zu stoßen. »Wir sind mittlerweile an der letzten Gräberreihe des alten Friedhofs angekommen«, zitiert die Mainzer Allgemeine Zeitung Gemeindevorsitzende Stella Schindler-Siegreich. Doch offensichtlich gibt es Abhilfe. In ihrer Rahmenplanung »Rö-
mersteine« hat die Stadt südlich des be-
stehenden Friedhofs am Xaveriusweg einen möglichen Bestattungsplatz ausgewiesen. Ob die Gemeinde das Angebot annimmt, ist noch nicht klar. Mit der Thematik könne sie sich erst nach der Synagogeneinweihung beschäftigen, sagte Schindler-Siegreich. ja

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