Kompakt

Erinnerung

anklam In der ostvorpommerschen Kreisstadt Anklam werden am 21. August die ersten vier sogenannten Stolpersteine zur Erinnerung an jüdische NS‐Opfer feierlich enthüllt. Vor dem Haus Markt 7 (früher: 23) sollen künftig zwei Messingplatten an das Ehepaar Cläre Klara Silbermann, geborene Peiser und Erich Silbermann erinnern. Von Silbermann ist bekannt, dass er 1940 ins Ghetto Belzec (Polen) deportiert wurde. Zwei weitere Gedenksteine sollen in der Brüderstraße/Ecke Klos‐
terstraße (früher: Brüderstraße 18) für die Geschwister Henriette und Bern‐
hard Philipp in den Gehweg eingelassen werden. Beide wurden 1940 ins Ghetto Glusk (Polen) deportiert. Bernhard Philipp wurde 1941 von den National‐
sozialisten ermordet, seine Schwester ein Jahr später.

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