Kompakt

Gedächtnisbuch

ausstellung Derzeit ist im Bayern‐ Forum der Friedrich‐Ebert‐Stiftung, Prielmayerstraße 3, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, die internationale Wanderausstellung »Namen statt Nummern« zu sehen. Sie basiert auf dem »Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau«, eine seit 1999 fortlaufend erweiterte Sammlung von Biografien ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau. Nijmegen, Bordeaux, Wien, Lublin, Saporischja, Berlin – aus diesen und tausenden andern Orten Europas wurden zwischen 1933 und 1945 Menschen Richtung Dachau deportiert. Eine Auswahl von 22 Schicksalen ist bis zum 15. August zu besichtigen. Die Ausstellung, von der es sechs Sprachvarianten gibt, läuft im Augenblick in München, Nottingham und Kiew. Die Schirmherrschaft für dieses Projekt hat Max Mannheimer übernommen. Weitere Informa‐ tionen gibt es unter www.gedaechtnisbuch.de. ikg

Frankfurt

»Emotionaler Anker«

Die Bildungsabteilung im Zentralrat veranstaltet eine Tagung zur Geschichte der jüdischen Jugendbewegung

von Eugen El  06.06.2019

Fußball

»Wusste nicht, was Nazi‐Gruß ist«

Torwart des Première‐League‐Clubs Crystal Palace entgeht mit einer sehr besonderen Begründung einer Strafe

 16.04.2019

Ferdinand von Schirach

Die zweite Schuld

Der Autor stellt Studie über Raubkunst in seiner Familie vor – und fordert Nazi‐Nachkommen zu Transparenz auf

 12.04.2019