Kompakt

Bergfilm

Kino Die später als »typisch deutsch« apostrophierten Bergfilme der 1920er‐ und 1930er‐Jahre wurden wesentlich von jüdischen Künstlern mitgestaltet. In Ergänzung der Ausstellung »Hast Du meine Alpen gesehen«, die zur Zeit im Museum des Deutschen Alpenvereins auf der Praterinsel läuft, zeigt das Filmmuseum, Jakobsplatz 1, am Donnerstag, 10. Juni, 19 Uhr, zwei Beispiele. Auf dem Spielplan stehen Meyer aus Berlin, eine Berg‐Komödie von Ernst Lubitsch (1916), und Das Blaue Licht. Eine Berglegende aus den Dolomiten (1932). Aus dieser ihrer ersten Regiearbeit ließ Leni Riefenstahl nach 1933 die Namen der am Film beteiligten jüdischen Mitarbeiter löschen. Zur Einführung spricht Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems. Karten unter 089/ 23 32 23 48 und an der Abendkasse. ja

Frankfurt

»Emotionaler Anker«

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Fußball

»Wusste nicht, was Nazi‐Gruß ist«

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Ferdinand von Schirach

Die zweite Schuld

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