Videospiel

I.S.R.A.E.L.

Ein »Schüren antisemitischer Stereotypen« wirft die Anti Defamation League dem US-Fernsender Comedy Central vor. Grund ist das Videospiel Drawn Together nach der gleichnamigen Animationsserie des vor allem bei Jugendlichen populären TV-Kanals. In dem Spiel auf der Website von Comedy Central tauchen zwei Schurkenfiguren auf: Eine heißt »Jew Producer« (Judenproduzent), die andere ist ein Roboter namens »Intelligent Smart Robot Animation Eraser Lady«, abgekürzt »I.S.R.A.E.L.«, der Chaos schürt und Kinder umbringt. Matt Silverstein und Dave Jesser, die – nota bene jüdischen – Produzenten des Spiels, verstehen die Aufregung nicht. Tabuverletzungen und politische Inkorrektheit seien nun mal Markenzeichen von Drawn Together. Jesser, ein ehemaliger Jeschiwebocher, habe im Übrigen, so Silverstein, die beiden Figuren nur entwickelt, um seinen frommen Vater zu ärgern. ja

Grossbritannien

Der Mops, die rechte Pfote und der Hitlergruß

Jüdischer Verband kritisiert BBC: Sender zeigt Film über verurteilten Schotten und dessen umstrittenen Hund Buddha

 05.08.2019

Pferdesport

Israelin Dani G. Waldman siegt vor Ludger Beerbaum

Bei der dritten Auflage des Fünf-Sterne-Reitturniers in Berlin gewinnt die für Israel startende Amerikanerin 

 27.07.2019

Milton Glaser

Er liebt New York

Der US-Designer feierte seinen 90. Geburtstag

von Christina Horsten  26.06.2019